Tödlicher Sekundenschlaf auf B4

Kurz eingenickt: Autofahrer kracht in Lkw

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Ein Fahrzeugwrack steht am 21.09.2013 bei Suderburg (Niedersachsen) auf der Bundesstraße 4 nach einer Kollision mit einem Lkw.

Suderburg - Ein 44-Jähriger ist auf der B4 im Landkreis Uelzen hinter dem Steuer kurz eingeschlafen. Dabei manövrierte der Mann sein Auto auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem Lkw zusammen.

Ein schwer beschädigter Lkw steht am 21.09.2013 bei Suderburg (Landkreis Uelzen) auf der Bundesstraße 4 nach einer Kollision mit einem Pkw an der Seitenplanke.

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Niedersachsen ist ein Autofahrer in seinem völlig zerstörten Fahrzeugwrack gestorben. Der 44-Jährige sei am frühen Samstagmorgen in Suderburg bei Uelzen mit einem Lastwagen zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Der Mann war auf der Bundesstraße 4 unterwegs, als er in den Gegenverkehr geriet und mit dem 40-Tonner kollidierte, wie die Polizei berichtete.

Für den Lastwagenfahrer habe es keine Chance gegeben, auf der zweispurigen Strecke auszuweichen, sagte ein Polizeisprecher. „Der konnte nirgendwo hin.“ Der ebenfalls 44 Jahre alte Lasterfahrer hatte Kartoffeln geladen, gerade eine Ruhepause eingelegt und war mit seinem Lastzug kurze Zeit vor dem Unfall wieder losgefahren. Er kam trotz des heftigen Frontalzusammenstoßes mit einer leichten Prellung davon.

Der Autofahrer sei vermutlich am Steuer eingenickt, sagte der Polizeisprecher. Sicher sei das aber nicht mehr zu klären. Der getötete 44-Jährige aus Gifhorn war, als sich der Unfall gegen 4.30 Uhr ereignete, vermutlich auf dem Heimweg. Der Mann starb noch am Unfallort in seinem völlig zertrümmerten Wagen.

dpa

Zurück zur Übersicht: Deutschland

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion

Live: Top-Artikel unserer Leser