Unfallfahrer (79) von Mendener Schützenfest kann sich nicht erinnern

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Ein 79-Jähriger war Mitte Juli mit seinem Auto aus der Fahrzeugschlange hinter einem Schützenumzug ausgeschert und in die Menge gerast.

Menden - Er raste mit seinem Auto beim Schützenfest im sauerländischen Menden in den Festumzug und tötete drei Menschen. Zwei Monate danach kann sich der 79-Jährige immer noch nicht an die Horror-Fahrt erinnern.

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Unglücksfahrer von Menden schweigt zu dem Unfall

Zwei Monate nach dem tödlichen Unfall bei einem Schützenfest im sauerländischen Menden ist weiterhin unklar, warum der 79-jährige Autofahrer ungebremst in eine Menschenmenge gerast ist. Wie sein Anwalt am Donnerstag auf AP-Anfrage mitteilte, kann sich der Mann nicht an den Unfall erinnern. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg wartet nun auf zwei Gutachten, die Aufschluss über die Gesundheit des Fahrers und den Zustand seines Wagens geben sollen.

Bilder: Auto rast in Schützenumzug

Bilder: Auto rast in Schützenumzug

Der 79-Jährige war Mitte Juli mit seinem Auto aus der Fahrzeugschlange hinter einem Schützenumzug ausgeschert und in die Menge gerast. Zwei Männer starben noch an der Unfallstelle, ein dritter erlag wenige Tage später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.

AP

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