Vorverkauf für Song Contest gestartet

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Lena holte den Song Contest nach Deutschland.

Düsseldorf - Die Karten für den Eurovision Song Contest in Düsseldorf sind heiß begehrt. Lediglich für die beiden Halbfinal-Shows gibt es noch Tickets. Im Internet kann man sich Vorkaufsrechte sichern.

64 000 Karten sind schon weg: Sowohl das Finale des Eurovision Song Contests als auch das “Jury-Finale“ sind ausverkauft. Grand-Prix-Fans können jetzt nur noch auf Tickets für die beiden Halbfinal-Shows am 10. und 12. Mai hoffen. Besonders Eilige können sich seit

Hier kann man sich für die Karten ein Vorkaufsrecht sichern

Freitag über eine Liste im Internet Vorkaufsrechte sichern. Der offizielle Ticketverkauf startet für das erste Halbfinale am 18. Januar, für die zweite Halbfinal-Show am 19. Januar. Pro Bestellung werden nicht mehr als vier Tickets verkauft. Die Preise liegen zwischen 29 und 119 Euro pro Karte.

Lena Meyer-Landrut im Porträt

Unser Star für Oslo! Lena Meyer-Landrut im Porträt

Die Entscheidung ist gefallen! Lena Meyer-Landrut vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo. © dpa
Das Finale der Castingshow-Reihe "Unser Star für Oslo", die den deutschen Teilnehmer des Eurovision Song Contest 2010 ermittelte, hat am Freitagabend durchschnittlich 4,5 Millionen Zuschauer für sich gewonnen. © dpa
Nach Senderangaben entsprach das einem Marktanteil von 14,6 Prozent. © dpa
Damit unterlag die TV-Show ab 20.15 Uhr der ZDF-Serie “Der Kriminalist“ mit durchschnittlich 5,97 Millionen Zuschauern (18,7 Prozent) und dem RTL-Quiz “5 gegen Jauch“, das 5,2 Millionen Menschen sahen (16,5 Prozent). © dpa
In der begehrten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schaffte die Show, in der die Zuschauer Lena Meyer-Landrut (18) zur Oslo-Reisenden kürten, 20,3 Prozent Marktanteil (2,5 Millionen Menschen), bei den 14- bis 29-Jährigen sogar 22,7 Prozent (0,74 Millionen). © dpa
Die 18-Jährige im Porträt. © dpa
Ihr Song für Oslo heißt "Satellite". © dpa
Die Abiturientin aus Hannover ist nicht 08/15, sondern sehr außergewöhnlich. © dpa
„Das geht mal weg von den glattgebügelten Performances, die man überall hat“, sagte Jury-Mitglied Barbara Schöneberger über Lena. © dpa
Schöneberger weiter: „Da ist ein bisschen Nora Tschirner, Björk. Ich habe auch Bewegungen von Joe Cocker erkannt. Das ist alles spitze.“ © dpa
Auch Lenas Musikgeschmack ist anders: Zu ihren Lieblingstiteln gehören unter anderem Adele mit "My Same", Jack Johnsons "Better" Together oder "Again" von The Bird and the Bee. © dpa
Die größte Musiklegende ist für sie Falco (1957 -1998). © dpa
Schon im April will Lena (2.v.r.) ihr Abitur machen. © dpa
Lena hatte übrigens nie Gesangsunterricht © dpa
Lena mit ihrer Konkurrentin aus dem Finale, Jennifer Braun. © dpa
Zickenzoff wie bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) kam für die beiden dunkelhaarigen Mädchen, die beim Halbfinale den letzten männlichen Konkurrenten Christian Durstewitz triumphierten, nicht in Frage. © dpa
„Wir haben schon so viel Stress mit der Vorbereitung auf unsere Auftritte, da wären wir ja schön blöd, wenn wir uns jetzt auch noch bekriegen würden“, sagt Lena. © dpa
Selbstbewusst verteidigt die 18-Jährige, die kurz vor dem Abi steht, ihren außergewöhnlichen Musikgeschmack, der so abseits des Mainstreams zu liegen scheint: „Es müssen ja nicht immer die Radiohits sein. Es gibt so viele gute Musik, wäre doch schade, wenn die nicht gehört würde.“ © dpa
Und es wäre nicht Lena, wenn sie diesen Satz nicht mit einer Prise schrägem Pathos sagen würde. Lena Meyer-Landrut und das, was man im Zeitalter der Castingshows von jungen Sängerinnen so hört – dazwischen scheinen Welten zu liegen. © dpa
Und auch die Song-Contest-Tradition, die nostalgische Verklärung des Grand Prix, sind der jungen Frau im Prinzip fremd: „Ich hab’ mich nie mit 18 Tüten Chips und fünf Flaschen Cola vor den Fernseher gesetzt.“ © dpa
Ein Event für die nicht mehr ganz Jungen also? „Genau deshalb haben wir ja diese Aktion hier gestartet, damit das Ganze mal ein bisschen aktueller und ein bisschen frischer wird“, sagt Lena. © dpa
Als Zuschauer fragt man sich vielleicht, ob Lena Meyer-Landrut Drogen nimmt. Oder man genießt einfach die feenhaft entrückten Auftritte der 18-jährigen Schülerin aus Hannover. Lena tanzt seit vielen Jahren und verströmt auf der Bühne einen ganz eigenartigen Zauber. © dpa
Hoffentlich verzaubert Lena (2.v.r., mit den ausgeschiedenen drei Konkurrenten) damit auch das internationale Publikum. © dpa
„Für mich ist diese ganze Sache noch gar nicht real oder fassbar“, sagte Lena schon deutlich vor ihrem Sieg. „Ich denke immer noch, dass das eine andere Person sein muss, die da in den Zeitungen steht.“ © dpa
Jetzt ist sie unsere große Hoffnung für Oslo. Viel Erfolg! © dpa

Beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf singen im Mai Musiker aus 43 Ländern um die Wette - von Albanien bis San Marino. Zum Finale des internationalen Musikwettbewerbs am 14. Mai werden rund 35 000 Zuschauer in der Esprit-Arena in Düsseldorf erwartet (verkaufte Tickets plus akkreditierte Gäste). Genauso viele dürften es beim “Jury-Finale“ einen Tag zuvor sein, wenn die Kandidaten bereits einmal den Finaldurchlauf unter ernsten Bedingungen proben. Anhand dieser Darbietungen vergeben die Jurys schon einmal geheim ihre Punkte, die Fernsehzuschauer dürfen dann am 14. Mai per Telefon und SMS abstimmen - beide Wertungen ergeben zusammen das jeweilige Länderergebnis.

Weit mehr Menschen werden daheim mitverfolgen, ob Lena Meyer- Landrut ihren Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen kann: Die Veranstalter rechnen mit bis zu 120 Millionen Fernsehzuschauern europaweit.

dpa

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