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Spanisches Verteidigungsministerium

Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

Vulkanasche hat Weltpolitik und Wirtschaft im Griff

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Bundeskanzlerin Angela Merkel musste auf der Rückreise aus den USA zunächst von Lissabon nach Rom fliegen und von dort im Bus weiter nach Bozen reisen.

Hamburg - Wohl noch nie hat eine Naturgewalt Mensch und Maschinen so in die Schranken gewiesen: Die Aschewolke des isländischen Vulkans macht das Fliegen über weiten Teilen Europas weiter unmöglich.

Staatsgäste kommen nicht zur Trauerfeier für Polens Präsident Lech Kaczynski, Bundeskanzlerin Angela Merkel befindet sich auf einer Odyssee mit dem Bus quer durch Europa, und Millionen können Geschäfts- und Urlaubsreisen in den kommenden Tagen abschreiben. Die Angehörigen der in Afghanistan getöteten Soldaten müssen weiter darauf warten, dass deren Särge nach Deutschland kommen.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird, ebenso wie US-Präsident Barack Obama, nicht nach Krakau reisen. Sie sagte ihre Teilnahme am Samstag unter Hinweis auf die massiven Einschränkungen im Luftverkehr ab. Das teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Sabine Heimbach mit. Merkel habe die Absage dem polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski telefonisch “mit dem Ausdruck größten Bedauerns“ mitgeteilt. Dieser habe “vollstes Verständnis für die Absage“ geäußert. Sie musste auf ihrer Rückreise aus den USA zunächst in Lissabon stoppen, dann über Rom nach Bozen reisen, wo sie übernachten wollte. An diesem Sonntag ist geplant, dass Merkel im Bus nach Deutschland zurückfährt. Insgesamt hätten bisher 17 Staaten für Sonntag abgesagt. Ursprünglich sollten zur Beisetzung des Präsidentenpaares in die südpolnische Metropole Vertreter von 98 Staaten kommen.

Eine Delegation des Weltsicherheitsrats musste eine seit langem geplante Reise in den Kongo wegen der Flugstreichungen absagen.

Der Rücktransport der vier in Nordafghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten verzögert sich bis mindestens Montag. Zwei schwer verletzte Soldaten mussten in der Türkei zwischenlanden und operiert werden. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), der die Männer begleitete, sagte: “Sie sind hier, so ist mir gesagt worden, in besten Händen.“

dpa

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