Waffenliebhaber hortet Bomben und Handgranaten

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Ein Foto von Michael K. hängt im Polizeipräsidium von Bayreuth neben einem Foto auf d em ein von Krause gebastelter Sprenkörper zu sehen ist.

Bayreuth - Ein Waffenliebhaber hat in mehr als 20 Erdlöchern in Deutschland und Österreich selbst gebastelte Bomben, Handgranaten, Sprengstoff und Waffen gehortet.

Die bayerische Polizei entdeckte die Verstecke des gebürtigen Berliners nach aufwendigen Entschlüsselungsarbeiten. Grund: Der 53-Jährige hatte sich ein kompliziertes Zahlensystem ausgedacht, das er auf Landkarten eintrug, um die Waffenlager wiederzufinden.

“Besonders die verschlüsselten Handskizzen stellten die Ermittler vor eine schwierige Aufgabe“, teilte die Polizei Bayreuth am Freitag mit. Im Mai 2008 war die Polizei dem 53-Jährigen durch einen Zufall auf die Spur gekommen.

Gefunden hatte die Polizei die Skizzen bei Michael K., der sich im Mai 2009 nach einem Schusswechsel mit der Polizei selbst tötete. Nach dem Entschlüsseln dieser Skizzen barg die Polizei in verschiedenen Erdlagern Sprengstoff und Waffen.

dpa

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