Bislang keine Krawalle in Berlin - aber in Hamburg

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Berlin/Hamburg -  In Berlin sind die befürchteten Krawalle in der Nacht zum 1. Mai ausgeblieben. Dagegen werden aus dem Hamburger Schanzenviertel Krawalle gemeldet.

Nach Angaben der Polizei zündeten 110 bis 150 Personen in der Nacht zu Samstag Feuer an, schleuderten Flaschen und warfen Müll auf die Straße. Angaben über Verletzte oder Festnahmen gab es zunächst nicht. Die Polizei in Berlin berichtet von einzelnen Festnahmen.

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Bürger wehren sich gegen Neonazis

Zum Tag der Arbeit wollen die Gewerkschaften heute in ganz Deutschland für bessere Arbeitsbedingungen demonstrieren. Mehr als 430 Aktionen unter dem Motto „Wir gehen vor! Gute Arbeit, Gerechte Löhne, Starker Sozialstaat“ sind geplant. Eine Woche vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet die Hauptkundgebung des DGB in diesem Jahr in Essen statt. In Augsburg spricht der neue bayerische DGB-Chef Matthias Jena über die Folgen der Finanzkrise.

Unter anderem in Rosenheim, Nürnberg und Fürth finden ebenfalls DGB-Kundgebungen statt.

In der Bundeshauptstadt wollen heute tausende Neonazis demonstrieren. Der Senat erwartet, dass sich den rund 3000 Rechtsextremisten rund 10.000 Demonstranten aus der linken Szene entgegenstellen werden. Die Polizei will versuchen, Zusammenstöße zu verhindern.

Auch Bayern hat 250 Beamte zur Unterstützung nach Berlin entsandt. Um sie vor Übergriffen zu schützen, forderte Bayerns Innenminister Herrmann im "Münchner Merkur" ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter. NPD-Kundgebungen und Gegendemonstrationen sind auch in Würzburg und Schweinfurt geplant.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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