Schneechaos in Deutschland: Die ersten Dächer stürzen ein

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Der Winter will nicht weichen. Eis und Schnee stellten die Geduld von Auto- und Bahnfahrern am Mittwoch weiter auf die Probe und einige Dächer hielten den Schneemassen nicht mehr stand.

Hamburg - Der Winter will nicht weichen. Eis und Schnee stellten die Geduld von Auto- und Bahnfahrern am Mittwoch weiter auf die Probe und einige Dächer hielten den Schneemassen nicht mehr stand.

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Im Saarland stürzte das Dach eines Einfamilienhauses ein - die beiden Bewohner kamen dort mit dem Schrecken davon. In Nordrhein- Westfalen mussten in der Nacht zum Mittwoch Hallen und das Remscheider Stadttheater vom Schnee befreit werden, weil Einsturzgefahr bestand.

Mindestens zwei Menschen starben auf glatten Straßen, wie die Polizeidirektionen berichteten. In Niedersachsen kam ein 39-Jähriger ums Leben, als er die Kontrolle über sein Auto verlor und in einen Lastwagen rutschte. In Dachau bei München starb eine 70-jährige Frau. Sie war mit ihrem Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. In ganz Bayern waren viele Straßen nach Angaben der Polizei unpassierbar. Die Autobahn 9 bei Bayreuth war stundenlang gesperrt, nachdem ein Lastwagen steckengeblieben war. In Mecklenburg-Vorpommern traf das Wetter vor allem die Pendler. Zahlreiche Züge konnten wegen Schneeverwehungen nicht fahren.

Das Schneechoas in Deutschland in Bildern

Das Schneechoas in Deutschland in Bildern

In Remscheid und Solingen räumte die Feuerwehr die Schneemassen von einsturzgefährdeten Hallen. Insgesamt waren dort 250 Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes im Einsatz. Statiker hatten zuvor berechnet, ob die Dächer überhaupt noch betreten werden dürfen. In Wuppertal waren am Dienstag wegen der erwarteten massiven Schnee- und Regenfälle alle 100 Hallen der Stadt gesperrt worden. Ihre Dächer mussten nach Angaben der Feuerwehr nicht geräumt werden.

In dem saarländischen Dorf Bergen stürzte das Dach eines Wohnhauses unter den Schneemassen ein. Die beiden Bewohner kamen mit dem Schrecken davon. Trotz Schnee und Eis kam der Norden der Republik weitgehend glimpflich davon. Und am Morgen konnten sich viele Schulkinder freuen: In mehreren Landkreisen Niedersachsens und in ganz Schleswig-Holstein fiel am Mittwoch der Unterricht aus.

dpa

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