Winterwetter: Zahl der Verkehrstoten auf Rekordtief

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Zwar gab es im Januar mehr Unfälle, insgesamt starben aber weniger Menschen.

Wiesbaden - Im Januar sind so wenig Menschen auf deutschen Straßen ums Leben gekommen wie noch nie zu Beginn eines Jahres. Der Grund laut Statistischem Bundesamt: das Winterwetter.

Die Zahl der Verkehrstoten sank laut Statistischem Bundesamt um 30 Prozent auf 194, obgleich es insgesamt deutlich mehr Unfälle gab. Da es meist bei Blechschäden blieb, gab es auch weniger Verletzte. “Bei winterlichen Straßenverhältnissen werden insgesamt mehr Unfälle registriert, diese sind aber häufiger weniger folgenschwer, da die Verkehrsteilnehmer nicht so schnell fahren und weniger Zweiradfahrer unterwegs sind“, erläuterten die Statistiker am Donnerstag.

Die Zahl der Toten ging nach vorläufigen Ergebnissen im Vergleich zum Januar 2009 um 85 oder 30 Prozent zurück. “So wenig Verkehrstote wurden noch nie in einem Januar seit Wiedereinführung der Statistik im Jahre 1953 gezählt“, notierte das Bundesamt. Bereits im Januar 2009 hatte die Zahl der Unfalltoten im Vergleich zum Vorjahr um gut 20 Prozent abgenommen. Insgesamt registrierte die Polizei im Januar 2010 rund 194.600 Verkehrsunfälle, das waren 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Vor allem die Zahl der Blechschäden stieg, nämlich um 4,4 Prozent. Bei den Unfällen wurden weniger Menschen verletzt (20.500). Das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

dapd

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