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Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Zittern um Weiße Weihnachten

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Die Wieskirche beim oberbayerischen Steingaden im Schnee. Noch ist offen, ob nach dem erwarteten Schneefall an Weihnachten das große Tauwetter einsetzt.

Hamburg - Die Meteorologen sind sich immer sicherer: Der Winter bleibt in Deutschland auf jeden Fall bis zum 23. Dezember erhalten.

“Am Heiligabend allerdings werden die Wetterkarten nochmal neu gemischt“, sagte Jörg Kachelmann vom Wetterdienst meteomedia am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. “Noch ist offen, ob am 24. nicht das große Tauwetter kommt.“ Bis Sonntagmorgen wird in vielen Regionen - vor allem im Süden und Südosten Neuschnee erwartet.

“Allerdings zeigt sich der Winter bei der Schneeverteilung zwischen dem Südosten und dem Nordwesten Deutschlands ungerecht“, sagt Kachelmann. “Denn Kälte ohne Schnee - das ist oft ein trauriger Anblick.“ Während es im Norden grau bleibt, können vor allem die Wintersportler in den Alpen jubeln. Dort werden bis zu 40 Zentimeter Neuschnee erwartet. Aber auch im Harz fallen voraussichtlich bis zu 20 Zentimeter Schnee.

Am kältesten soll es am 17. Dezember werden

Die tiefsten Temperaturen werden für den 17. Dezember erwartet. “Dann können die Minustemperaturen nachts zweistellig sein“, sagte Kachelmann. “Und wenn der bisherige Nordostwind schlapp macht, dann kann es auch unter minus 20 Grad kalt werden.“

Einen Vorteil des Frostwetters sehen die Experten schon jetzt: Das leichte Hochwasser, das nach ergiebigem Regen in Teilen Schleswig- Holsteins, Niedersachsens sowie in Ober- und Unterfranken entstanden ist, dürfte vorerst harmlos bleiben. “Bewohnte Stadtteile sind nicht betroffen, und angesichts der weiteren Entwicklung in Sachen Kälte kommt man mit einem blauen Auge davon“, meinte ein Meteorologe.

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Der ADAC erinnert unterdessen die Autofahrer, dass sie in Deutschland auf verschneiten oder vereisten Fahrbahnen nur mit Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs sein dürfen. “Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld: 20 Euro im Regelfall“, betont der Automobilclub. Werden andere Autofahrer behindert, sind 40 Euro fällig, außerdem gibt es einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

dpa

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