Zollitsch kritisiert deutsche Rüstungsexporte

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Erzbischof Zollitsch sieht die deutschen Rüstungsexporte kritisch.

Freiburg - Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, hat die Rolle Deutschlands als drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt kritisiert.

Die Ächtung der Streubombe reiche allein nicht aus, es müsse nachdenklich stimmen, dass Deutschland so viele Rüstungsgüter exportiere, sagte der katholische Oberhirte am Sonntag in seiner Predigt im Freiburger Münster anlässlich des katholischen Hochfestes Maria Himmelfahrt.

Aufgabe der Christen sei es, die Würde eines jeden Menschen zu achten und zu schützen, Gewalt und Aggression zu verhindern sowie für Frieden durch Gerechtigkeit und Solidarität zu sorgen, fuhr Zollitsch fort.

Maria Himmelfahrt gilt als das bedeutendste Marienfest der katholischen und orthodoxen Kirche und wird seit dem 5. Jahrhundert nach Christus gefeiert. Papst Pius XII. erhob 1950 die Aufnahme der Mutter Jesu “mit Leib und Seele“ in den Himmel für die römisch-katholische Kirche zum Dogma. Der Festtag am 15. August ist in vielen katholischen Ländern gesetzlicher Feiertag, in Deutschland allerdings nur im Saarland und in Teilen Bayerns.

apn

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