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Auch großes Waffenarsenal beschlagnahmt

Unfassbarer Fund: Polizei entdeckt Hitler-Altar in Wohnung von Betrunkenem

Hitler Altar Wohnzimmer
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Ein Mann aus Sachsen hat sich diesen Hitler-Altar in seinem Wohnzimmer eingerichtet.

Zwickau – In Limbach-Oberfrohnau (Landkreis Zwickau) in Sachsen wurde die Polizei von einem Betrunkenen per Notruf um Hilfe gebeten. Als die Beamten eintrafen, machten sie einen unglaublichen Fund.

Ein 53-Jähriger hatte nach Angaben der Polizeidirektion Zwickau dabei am Telefon einen verwirrten Eindruck hinterlassen. Als die Beamten dann in der Wohnung in der Georgstraße eintrafen, stellten sie jedoch keine hilflose Lage fest, sondern fanden stattdessen ein großes Arsenal an Hieb-, Stich- und Schusswaffen. Besonders „bemerkenswert“: Der Mann scheint ein großer „Fan“ von Adolf Hitler zu sein – der 53-Jährige hatte sich in seinem Wohnzimmer nämlich einen regelrechten Altar mit Bildnissen und Symboliken des Diktators aus der Zeit des Nationalsozialismus eingerichtet (siehe Artikelbild).

Zunächst konnte die waffenrechtliche Relevanz der Gegenstände vor Ort nicht abschließend beurteilt werden. Die Wohnung wurde deswegen zunächst versiegelt und der 53-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Mittwoch (22. Dezember) wurde die Wohnung dann im Beisein des Eigentümers durchsucht. „Die fachgerechte Beurteilung durch einen sachverständigen Beamten im Bereich Waffenrecht ergab, dass mehrere Gegenstände strafrechtlich relevant sind“, teilte die Polizei mit.

Die Polizei stellte bei der Durchsuchung unter anderem dieses Waffenarsenal sicher.

Beschlagnahmt wurden unter anderem ein Patronengurt mit teils scharfer Munition, ein Totschläger, ein Stockdegen, drei Schlagringe, davon zwei mit Klinge, ein Butterfly-Messer und zwei Schlagmesser. Der Beschuldigte, der zum Zeitpunkt des Notrufs zudem erheblich betrunken war, verhielt sich im Nachgang einigermaßen einsichtig: Er lieferte nicht nur freiwillig die Waffen ab, sondern übergab der Polizei auch die Devotionalien aus der Nazi-Zeit.

Bis dato war der alleinlebende Deutsche übrigens nicht mit ähnlich gelagerten Delikten in Erscheinung getreten. Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen den Fall weiter. Zudem wurde auch der Staatsschutz hinzugezogen. „Die Herkunft der Waffen sowie die weiteren Hintergründe und Umstände stehen im Fokus weiterer Ermittlungen“, so die Polizei abschließend.

mw/jg