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Schmerzen in den Gelenken

Arthrose heilen: Ist das möglich?

Mit den Jahren steigt das Risiko, an Arthrose zu erkranken. Dem Gelenkverschleiß kann vorgebeugt werden und auch das Fortschreiten kann verlangsamt werden. Doch ist Heilung möglich?

Unsere Gelenke werden ständig beansprucht. Treppen steigen, Sport treiben, in die Tastatur hacken: Bei fast jeder Tätigkeit sind die Gelenke in Aktion. Das hinterlässt Spuren. Wenn die Abnutzung der Gelenke weit fortgeschritten ist und mit Schmerzen oder anderen Symptomen einhergeht, sprechen Mediziner von krankhafter Arthrose. Wie die Rheuma-Liga als größte deutsche Selbsthilfeorganisation informiert, kommt es bei Arthrose zu einer Schädigung des Gelenkknorpels. Dieser kann nicht repariert werden und sich auch nicht selbst erneuern, heißt es weiter. Durch den zunehmenden Verlust von Gelenkknorpel schwindet die natürliche Pufferfunktion des gesunden Knorpels und der unter dem Knorpel liegende Knochen wird vermehrt belastet, informiert das Uniklinikum Dresden. Häufig ist das Knie oder beide Knie betroffen, doch auch an den Fingern, Füßen oder in anderen Gelenken kann Arthrose auftreten.

Geheilt werden kann Arthrose nach aktuellem Wissensstand nicht. Doch Betroffene können viel tun, um die Beschwerden zu lindern und dem Fortschritt Einhalt zu gebieten.

Extremsport kann Gelenkverschleiß fördern.

Risikofaktoren, die Arthrose begünstigen

- dauerhafte und unverhältnismäßig starke Beanspruchung (z.B. durch Leistungssport)

- hohes Alter

- Verletzungen

- bakterielle Gelenkinfektionen

- Fehlstellungen

- entzündlich rheumatischer Befall eines Gelenks

- genetische Veranlagung

Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © Imago
In Müsli wird Milch gegossen
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © Sina Schuldt/dpa
Gegrilltes Steak mit Gemüse
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © Imago
Frau raucht Zigarette
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © Jakub Porzycki/Imago
Frau schwimmt in Swimmingpool
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © Imago
Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal des Reformhauses Vitalia in München (Bayern).
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © Inga Kjer/dpa
Eine Gabel voll mit Spaghetti und Pestosoße
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © Imago
Süßstofftablette und Kaffeetasse
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © J. Pfeiffer/Imago
Frau fasst in Kühlschrank
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © Imago
Frau isst Yoghurt
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © Imago

Arthrose ist nicht heilbar, doch folgende Verhaltensregeln lindern Beschwerden

Wie bei vielen Erkrankungen gilt auch bei der Arthrose: Je frühzeitiger eine Therapie einsetzt, desto besser. Zerstörter Knorpel lässt sich zwar nicht wieder aufbauen, doch noch vorhandene Knorpelmasse gilt es, zu erhalten. Bei typischen Arthrose-Symptomen wie Schmerzen, Steifigkeitsgefühl und eingeschränkter Bewegung des betroffenen Gelenks sollten Sie daher sofort einen Arzt aufsuchen. Fällt die Diagnose „Arthrose“, können folgende Behandlungen Wirkung zeigen:

  • Physiotherapie
  • Bewegung: Bewegung regt den Stoffwechsel und Blutfluss an und versorgt die Gelenkflüssigkeit mit Nährstoffen, so eine Information des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Zu den für Arthrose-Patienten geeigneten Sportarten zählen Nordic Walking und Schwimmen.
  • Gewichtsreduktion auf Normalgewicht
  • Alkohol meiden
  • Rauchstopp
  • Physikalische Therapien: Wärme, Kälte und Strom können die Durchblutung am betroffenen Gelenk verbessern und so Schmerzen lindern, wie die Apotheken Umschau informiert.
  • Röntgenreizbestrahlung
  • Bandagen und andere Hilfsmittel wie Gehstöcke oder Spezialschuhe
  • Schmerzmittel (nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt)
  • Operation und Einsatz von Kunstgelenken bei fortgeschrittener Arthrose

Auch antientzündliche Ernährung kann die Beschwerden lindern. Mehr erfahren Sie im Artikel: Die richtige Ernährung gegen Gelenkschmerzen: Schokolade, Kaffee und Bananen bei Arthrose?

Rubriklistenbild: © Thomas Bartilla/Imago

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