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Hautkrankheiten

Besserung an der Nordsee

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Das Klima der Nordsee hat oft positive Wirkungen bei Hautkrankheiten.

„Die beste Medizin ist die Sonne im Tessin!“ sagt ein Sprichwort. Auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis kann sich ein Klimawechsel günstig auf die Erkrankung auswirken.

Eine Untersuchung hat belegt, dass sich bei rund einem Drittel der Patienten der Hautzustand schon durch einen geringfügigen Umgebungswechsel positiv verändert. Bei einem weiteren Drittel verbessert sich die Haut nach dem Wechsel in eine andere Klimazone, beispielsweise ins Mittelgebirge.

Beim letzten Drittel bewirkt ein Aufenthalt in einem extremen Reizklima wie der Nordsee oder im Hochgebirge in einer Höhe über etwa 1 200 Metern eine Hautverbesserung. Neurodermitis geht mit trockener Haut einher, die sich abhängig von den klimatischen Bedingungen verändert. In feuchtwarmen Gegenden wie den Subtropen tritt häufig eine Besserung ein, weil die Haut nicht so viel Feuchtigkeit an die Umgebung verliert.

Reizklima hat positiven Effekt

Ein positiver Effekt lässt sich jedoch bei vielen Betroffenen auch in den Reizklimabereichen an der Nordsee und im Hochgebirge beobachten und das, obwohl in diesen Gebieten eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht und die Haut stärker austrocknet. Man vermutet, dass sich aufgrund des Reizklimas die alten Hautzellen besser lösen und die Durchblutung sowie die Wärmeabgabe der Haut gefördert werden.

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