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Hypertonie

Bluthochdruck bei jungen Menschen – Sind die Hormone schuld?

Bluthochdruck ist nicht gezwungenermaßen eine Frage des Alters. Auch junge Menschen können darunter leiden – beispielsweise aus hormonellen Gründen.

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Mit einem erhöhten Blutdruck, auch Hypertonie genannt, ist man nicht allein – denn viele Menschen leiden unter Bluthochdruck, auch wenn man ihn nicht immer spürt. Mit der Zeit werden durch einen dauerhaft erhöhten Blutdruck die Gefäße belastet und es kann zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Nierenschäden kommen. Je größer der Bluthochdruck, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.

Welcher Blutdruck ist normal? Was ist Bluthochdruck, was niedriger Blutdruck?

Laut Gesundheitsinformation.de unterscheidet man bei der Blutdruckmessung zwei Werte, die stets gemeinsam angegeben werden. Während der erste Wert, beispielsweise 130, den Druck in den Gefäßen, wenn sich das Herz zusammenzieht – systolischer Blutdruck – angibt, misst der zweite Wert, zum Beispiel 80, den Gefäßdruck, wenn der Herzmuskel erschlafft – diastolischer Blutdruck.

Messen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck? Blutdruckmessgeräte sind leicht zu bedienen.

Unter Bluthochdruck leidet man, wenn der systolische Wert mehr als 140 beträgt, der diastolische mehr als 90. Ob Ihr eigener Blutdruck im Normbereich liegt, können Sie ganz leicht zuhause selbst mit einem Blutdruckmessgerät (werblicher Link) feststellen. Am besten beobachten Sie Ihren Blutdruck über einen längeren Zeitraum hinweg.

Wann sollte man mit Bluthochdruck zum Arzt gehen, um sich behandeln zu lassen?

Patientinnen und Patienten, die ein niedriges Herzkreislaufrisiko haben und deren Blutdruckwerte im hochnormalen Bereich, also zwischen 130-139 mmHg und 70-79 mmHg liegen, wird einem Bericht der Apotheken Umschau zufolge auf ärztlichen Rat zunächst einmal ein gesünderer Lebensstil empfohlen, um den Blutdruck zu senken. Laut Stiftung Warentest können Sie mit einigen Mitteln Ihren Blutdruck senken.

Tipps der Apotheken Umschau zu den Selbstmessungen mit einem Blutdruckmessgerät

Führen Sie mindestens eine Woche vor Ihrem nächsten Besuch beim Arzt bzw. bei der Ärztin täglich vier Messungen durch und dokumentieren Sie Ihre Blutwerte sieben Tage lang.

Wenn Sie allerdings unter einer Herzkranzgefäßerkrankung leiden und einem erhöhten Herzinfarktrisiko ausgesetzt sind, sollten Sie laut Bericht auch mit hochnormalen Blutdruckwerten ärztlichen Rat konsultieren und gegebenenfalls Blutdrucksenker einnehmen. Liegt Ihr Bluthochdruck bei mehr als 140/90 mmHg sollten Sie auch zum Arzt gehen. Wie Sie herausfinden, ob Ihr Blutdruck schon gefährlich ist, erfahren Sie hier.

Zehn blutdrucksenkende Lebensmittel

Kresse als gesundes Würzmittel - Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern.
Kresse als gesundes Würzmittel: Wer Kräuter und Gewürze verwendet, kann Gerichte ganz ohne Kochsalz verfeinern. Auch Basilikum, Koriander, Curry, Ingwer, Thymian usw. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Besonders Kurkuma soll Cholesterin senken und so die Entwicklung von Herz-Kreislaufkrankheiten verhindern. © dpa/Patrick Pleul
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet.
Bananen enthalten viel Kalium und wenig Natrium und sind deshalb ein wahrer Herzstärker. Auch andere Obstsorten wie Äpfel und auch Trockenobst zählen zu den kaliumreichen und natriumarmen Nahrungsmitteln und sind deshalb für eine herzgesunde Ernährung geeignet. © Frank Leonhardt/dpa
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen.
Es wird diskutiert, ob ein niedriger Vitamin-C-Spiegel im Blut Herzkrankheiten fördert. Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen aber auch anderes Obst wie Papaya enthalten besonders viel Vitamin C. Dieses soll die Blutgefäße stärken, vor oxidativem Stress schützen und die Aufnahme von Cholesterin hemmen. © Susann Prautsch/dpa
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz.
Blattgemüse wie Spinat enthält Antioxidantien, Ballaststoffe und gesunde Fette und schützt so die Arterien. Brokkoli ist auch ein wahrer Gesundmacher mit Vitamin C, E, Kalium, Kalzium und Ballaststoffen - alles wichtig für ein gesundes Herz. © Jens Kalaene/dpa
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative.
In dunkler Schokolade (mindestens 70 Prozent Kakao-Anteil sollten es sein) stecken Flavonoide und andere pflanzliche Verbindungen, die einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel haben. Einen Haken gibt es: In Schokolade ist viel Zucker und ungesundes Fett enthalten, weshalb man sie nicht in rauen Mengen essen sollte. Rohkakao ist eine gesunde Alternative. © Oliver Berg/dpa
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie Chia und Sesam.
Omega-3-Fettsäuren sollen gutes Cholesterin erhöhen, Entzündungen im Körper hemmen und das Risiko für Herzerkrankungen senken. Vor allem in Seefisch wie Forelle, Makrele, Lachs und Sardine ist viel enthalten. Gute Omega-3-Lieferanten sind außerdem Samen wie etwa Chia und Sesam. © Daniel Bockwoldt/dpa
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse.
Wer häufig Ballaststoffe isst, reduziert das Risiko Herz-Kreislaufkrankheiten zu bekommen. Vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen liefern viele Ballaststoffe, aber auch Vollkornprodukte, Getreide wie Amaranth und Dinkel, Obst und Gemüse. © Andreas Gebert/dpa
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt.
Heidelbeeren liefern viele Antioxidantien, die die Zellen und so auch die Blutgefäße schützen. Deshalb wird ihnen eine herzgesunde Wirkung zugesprochen. Auch andere Beeren haben diesen Effekt. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Knoblauch wirkt als Blutdruck- und Cholesterinsenker und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. © Sven Hoppe/dpa
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung.
Nüsse enthalten gesunde Fette und Ballaststoffe und machen sie deshalb zum perfekten Bestandteil herzgesunder Ernährung. © Gregor Fischer/dpa

Jung und trotzdem Bluthochdruck? Die Hormone können schuld sein

Bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck oder bei Menschen, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen, sollten einer Pressemitteilung von der Initiative der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. zufolge behandelnde Ärztinnen und Ärzte auch auf eine hormonelle Ursache des erhöhten Blutdrucks hin untersuchen. Welche Süßigkeit man mit hohem Blutdruck besser meiden sollte, lesen Sie hier.

Meist tritt eine Hypertonie erst nach dem 30. Lebensjahr auf, ohne dass eine Ursache erkennbar ist. Sind die Betroffenen jünger als 30 Jahre oder schlägt die typische Blutdruck-senkende Therapie nicht an, kann dies ein Hinweis auf eine andere Grunderkrankung sein, die zu einem Anstieg des Blutdrucks führt. Studien zeigen, dass bis zu zehn Prozent aller Fälle von Bluthochdruck endokrine, also hormonelle, Ursachen oder eine chronisch-entzündliche Erkrankung haben.

Professor Dr. med. Stephan Petersenn, Endokrinologe aus Hamburg

Hormonelle Erkrankungen, die Einfluss auf Ihren Blutdruck haben können:

  • Fehlfunktionen oder Tumore in der Schilddrüse
  • Fehlfunktionen oder Tumore in der Nebennierenrinde
  • Fehlfunktionen oder Tumore in anderen hormonbildender Organe

Eine Störung des Hormonhaushalts kann sich der Pressemitteilung zufolge auf den Blutdruck auswirken. Der Experte Petersenn empfiehlt die Ursache der Hypertonie in einem spezifischen Screening zu lokalisieren, um sie anschließend gezielt behandeln zu können.

Rubriklistenbild: © Rüdiger Rebmann/Imago

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