Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Doppelte Belastung

COPD und Herzschwäche kommen oft gemeinsam vor

Lungenkrankheit COPD und Herzschwäche kommen oft gemeinsam vor
+
Luftnot kann ein Warnzeichen sowohl für COPD als auch für eine Herzerkrankung sein.

Geht es der Lunge nicht gut, kann das auch das Herz in Mitleidenschaft ziehen. Umgekehrt gilt das Gleiche. Umso wichtiger ist es, dass bei Diagnosen auf beide Organe geschaut wird.

Frankfurt/Main – Bei Luftnot denken viele zuerst an ein Problem mit der Lunge. Doch das Symptom kann auch auf eine Schwäche des Herzens hindeuten. Häufig kommt beides zusammen: Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung hat einer von drei Herzschwäche-Patienten auch eine COPD – das ist eine chronische Lungenerkrankung, die zur Verengung der Atemwege führt.

Viele Betroffene wissen laut Herzstiftung aber nichts von ihrer Doppelerkrankung: „Wir erleben leider immer wieder, dass die Luftnot entweder allein der Herzschwäche oder der COPD zugeschrieben wird“, sagt der Kardiologe Prof. Thomas Voigtländer.

Schneller Kraftverlust bei Doppelerkrankung

„Die Herz- und die Lungenkrankheit kommen aber häufig zusammen vor“, so der Vorstandsvorsitzende der Herzstiftung. Wichtig sei darum, dass bei einer COPD-Diagnose auch nach einem möglichen Herzleiden geschaut werde – und umgekehrt. Liegen beide Erkrankungen zugleich vor, sorgt das dafür, dass Betroffene schneller an Kraft verlieren. Es gilt deshalb, beide Erkrankungen frühzeitig zu behandeln.

Dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen und COPD häufiger gemeinsam auftreten, liegt unter anderem daran, dass sie sich bestimmte Risikofaktoren teilen – allen voran das Rauchen. Das ist für die Atemwege und die Blutgefäße gleichermaßen schädlich.

COPD kann zu Herzschwäche führen

Aber die eine Erkrankung kann auch die andere auslösen oder beeinflussen: So führt COPD mitunter zu einer Verdickung der rechten Herzmuskelwand, was in eine Herzschwäche münden kann – der Fachbegriff heißt Cor Pulmonale (Lungenherz).

Umgedreht gilt laut der Herzstiftung, dass eine Behandlung einer vorliegenden Herzschwäche den Langzeitverlauf einer COPD deutlich verbessern kann. dpa

Kommentare