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Parkinson

Weil eine Frau die Krankheit riechen kann: Forscher entwickeln Parkinson-Test

Weil eine Frau Parkinson am Geruch erkennen kann, konnten Wissenschaftler nun einen Test entwickeln, der eine frühzeitige Diagnose der Krankheit erlaubt.

Bei Parkinson, auch Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt, handelt es sich laut Gesundheitsinformation.de um eine Erkrankung des Gehirns. Einem Bericht der Deutschen Parkinson Vereinigung zufolge sind die Kardinalsymptome der Parkinson-Krankheit Akinese, also Verlangsamung oder Verminderung der Bewegungen, Rigor, also Muskelverspannung, und Tremor, sogenanntes Zittern.

Es gibt vier unterschiedliche Formen von Parkinson

Ärztinnen und Ärzte unterscheiden laut Apotheken Umschau vier Formen der Parkinson-Erkrankung:

  1. Idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS): Rund 80 Prozent aller Parkinson-Patienten und -Patientinnen leiden daran. Diskutiert wird unter anderem als mögliche Ursache der Einsatz von Pestiziden.
  2. Genetische Formen des Parkinson-Syndroms: In sehr seltenen Fällen wird Parkinson durch Veränderungen in den Genen vererbt und kann dann schon früh im Leben auftreten.
  3. Parkinson-Syndrome im Rahmen anderer Erkrankungen: die zu einem Verlust von Nervenzellen führen, zum Beispiel zur Lewy-Körperchen-Demenz (atypische Parkinson-Syndrome)
  4. Symptomatische (sekundäre) Parkinson-Syndrome: Die Symptome entstehen durch andere Ursachen, zum Beispiel Medikamente wie Neuroleptika oder Kalzium-Antagonisten, ein Schädel-Hirn-Trauma oder Vergiftungen.
Bislang ist Parkinson nicht heilbar. Eine frühzeitige Erkennung kann jedoch helfen, die Krankheit medikamentös zu kontrollieren.

Eine Frau kann Parkinson riechen – so konnte ein neuer Test zur Früherkennung entwickelt werden

Joy Milne aus Schottland leidet an einer seltenen Krankheit, die ihr einen stark ausgeprägten Geruchssinn verleiht, sodass sie bei ihrem Ehemann anhand des sich verändernden Körpergeruchs erkennen konnte, dass er an Parkinson erkrankt ist, wie The Guardian berichtete. Mit ihrer Hilfe stellten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Manchester nun dem Bericht zufolge einen Test her, der es erlaubt, Parkinson frühzeitig bei Betroffenen zu diagnostizieren. Dafür muss lediglich ein Wattestäbchen den Nacken entlang gestrichen werden. Die Probe wird anschließend auf Moleküle hin untersucht, die mit der Krankheit in Verbindung stehen.

Weshalb immer mehr Menschen unter 50 an Krebs erkranken, lesen Sie hier.

Vorsicht: So erkennen Sie sofort einen Herzinfarkt

Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Doch auch andere Körperregionen wie Arme und Oberbauch können betroffen sein. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer.
Wer einen Herzinfarkt erleidet, verspürt oft starke, langanhaltende Schmerzen im Brust- und Herzbereich. Meist strahlt der Schmerz von der Brust in die Extremitäten, zwischen die Schulterblätter bis in den Rücken oder in den Hals und Kiefer. © dpa
Mann fasst sich an Arm
Auch Schmerzen im Arm können auf einen Herzinfarkt hinweisen.  © AntonioGuillem/Imago
Frau fasst sich an Bauch
Doch auch in anderen Körperregionen wie dem Oberbauch können sich bei einem Herzinfarkt Schmerzen auftun.  © Iordache Magdalena/Imago
Frau fasst sich an Rücken
Der Schmerz im Brustbereich kann bei einem Herzinfarkt bis in den Rücken ausstrahlen.  © ArtmannWitte/Imago
Junge attraktive Frau fasst sich mit den Händen an den Rücken
Zu den starken Schmerzen kommt häufig noch ein heftiger Druck oder ein sehr starkes Engegefühl im Brust- und Herzbereich hinzu. Viele Betroffenen haben dann das Gefühl, dass ihnen die Luft abgeschnürt wird und ihnen ein Elefant auf der Brust steht. © Imago
Mann hat Schmerzen in der Brust
Neben den stechenden Schmerzen und der Brustenge verspüren manche Betroffene ein stark brennendes Gefühl, das nicht aufhören will. © Imago
Einer Frau ist übel
Auch wenn es erst auf etwas anderes hindeuten kann: Übelkeit und Erbrechen können ebenfalls darauf hindeuten, dass Sie gerade einen Herzinfarkt erleiden. Die sogenannten „unspezifischen“ Anzeichen treten bei Frauen sogar häufiger auf als bei Männern. Die Deutsche Herzstiftung rät, immer dann den Notarzt zu rufen, wenn die Beschwerden in zuvor noch nie erlebtem Ausmaß auftreten. © Imago
Frau schaut aus Fenster
Einen Herzinfarkt kann man jemandem sogar im wahrsten Sinne des Wortes ansehen: Meist werden Betroffene vor Schmerz und Angst ganz fahl und totenblass im Gesicht und bekommen zudem Angstschweiß. © Bernd Feil/Imago
Frau ist erschöpft
Es gibt auch eher unspezifische Anzeichen, die für einen Herzinfarkt sprechen können. Dazu zählt extreme Müdigkeit und Erschöpfung. © Imago
Auch Kieferschmerzen zählen zu den eher unspezifischen Herzinfarkt-Symptomen. Bei extremen Beschwerden sollten Sie besser einen Arzt aufsuchen.
Auch Kieferschmerzen zählen zu den eher unspezifischen Herzinfarkt-Symptomen. Bei extremen Beschwerden sollten Sie besser einen Arzt aufsuchen.  © Imago

Auch wenn die Parkinson-Krankheit behandelt werden kann, ist sie bislang nicht heilbar. Mithilfe von Medikamenten kann die Erkrankung jedoch über Jahre hinweg gut kontrolliert werden.

Rubriklistenbild: © DocRB_PhotoDesign/Imago

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