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Sieben Hausmittel gegen Erkältung von Hühnersuppe bis Eiswürfel - das hilft Euch über Nacht

Teddy  (Erkältung)
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Hausmittel gegen Erkältung von Hühnersuppe bis Eiswürfel

Besonders in der kalten Jahreszeit hat so manch einer mit einer fiesen Erkältung zu kämpfen. Doch diese Hausmittel machen Schnupfen & Co. schnell den Garaus.

Hühnersuppe, Honig in warme Milch oder Spucke auf den Mückenstich: Was einem die Oma schon als kleines Kind gepredigt hat, gilt oftmals auch heute noch. Sogenannte Hausmittel, die sich von Generation zu Generation bewährt haben und seitdem weitergegeben wurden, helfen schnell bei kleinen und größeren Wehwehchen. Neben viel Flüssigkeit haben sich bestimmte Lebensmittel oder Pflanzenwirkstoffe etabliert, die antibakteriell wirken und Erkältungen effektiv bekämpfen können.

Erkältungstipp 1: Essigwickel treiben Fieber aus dem Körper

Wer bereits unter Hitzewallungen oder Fieber leidet, dem können neben viel Wasser auch ein feuchter Lappen auf der Stirn sowie Wadenwickel helfen. Diese kühlen den überhitzten Körper wieder herunter.

Dazu müssen sie lediglich kaltes Wasser und Apfelessig zu gleichen Teilen in einem Behältnis mischen. Dann ein Handtuch oder ein Geschirrtuch mit der Mischung befeuchten, auswringen und um die Waden wickeln. Das zieht das Fieber aus dem Körper. Die Wickel immer wieder wechseln, wenn keine Wirkung mehr zu spüren ist. Bei starkem Fieber solltet Ihr allerdings einen Arzt aufsuchen.

Den Apfelessig könnt Ihr zudem auch so trinken. Entweder pur oder vermischt mit Wasser, Saft, Tee oder Honig. Dieser soll eine antibakterielle Wirkung haben, Halsschmerzen lindern und den Speichelfluss anregen.

Erkältungstipp 2: Kräutertees lindern Entzündungen

Tees sind optimal, um genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen und gleichzeitig wirkt es harntreibend und spült Giftstoffe aus dem Körper. Ihr müsst allerdings nicht nur Kamillentee schlürfen. Probiert auch mal Linden- oder Malvenblütentee.

Die Gerbstoffe und sekundären Pflanzenstoffe darin sollen Entzündungen im Körper lindern. Einfach dazu zwei Teelöffel Blüten mit heißem Wasser aufgießen und das Ganze einige Zeit ziehen lassen. Den Teeaufguss könnt Ihr dann trinken, gurgeln oder sogar mit Handtuch überm Kopf inhalieren.

Das hilft gegen Halsschmerzen, Husten oder bei Schnupfen. Zudem sind die „Fiebertees“ kurz vor dem Schlafengehen getrunken gut, um eine Infektion über Nacht auszuschwitzen.

Erkältungstipp 3: Erkältungsbäder gegen Gliederschmerzen

Wer unter einer Erkältung leidet, hat oft auch mit Gliederschmerzen zu kämpfen. Wenn der Körper wehtut, empfiehlt sich, abends vor dem Zubettgehen ein heißes Erkältungsbad (bei etwa 38 Grad) zu nehmen. Dadurch schwitzt der Körper etwaige Giftstoffe aus – und zudem entspannen Aroma-Zusätze aus Pfefferminz-, Fichtennadel- oder Eukalyptusöl die Glieder und fördern die Durchblutung.

Gut zu wissen: Ätherische Öle sind auch im Gesichtsdampfbad geeignetDort lösen sie möglichen Schleim aus Nase und Bronchien. Wer sich dafür entscheidet, sollte in einem Topf zwei Liter Wasser erhitzen und dann in eine Schüssel gießen. Nun ein paar Tropfen des gewählten Aromaöls dazu, den Kopf mit einem Handtuch bedenken und zehn Minuten lang tiefe Atemzüge nehmen und wieder ausatmen.

Doch Vorsicht: Wer bereits Fieber hat, tut sich mit einem heißen Bad nichts Gutes. Es würde den Körper nur unnötig belasten.

Erkältungstipp 4: Hühnersuppe wirkt antibakteriell

Hühnersuppe wirkt antibakteriell

Wenn man eine Erkältung und Gliederschmerzen hat, denkt man oft als letztes ans Essen. Doch eine stärkende Mahlzeit ist genauso wichtig wie genügend Flüssigkeit. Daher empfiehlt sich, beides miteinander zu verbinden – und eine leckere Hühnersuppe zu schlürfen.

Angeblich haben sogar US-Forscher herausgefunden, dass das Collagen in selbst gekochten Hühnersuppen und andere Inhaltsstoffe antibakteriell wirken. Zudem erhöht eine heiße Suppe die Körpertemperatur - und ist gut fürs Wohlbefinden. „Schon der Duft bei der Zubereitung ruft bei vielen Menschen eine wohlige Kindheitserinnerung hervor“, sagte Ernährungswissenschaftlerin Irmingard Dexheimer gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Sie ist auch von der stärkenden Wirkung der Hühnersuppe überzeugt: „Das fängt an beim Hühnerfleisch mit seinem hohen Zinkanteil und setzt sich fort mit den klassischen Gemüsebeigaben wie Lauch, Sellerie, Möhren und Zwiebeln„. So würde das Gemüse Vitamin K, Betacarotin und sekundäre Pflanzenstoffe mit entzündungshemmender Wirkung enthalten.

Um die Abwehr zu stärken, muss kein frisches Suppenhuhn im Topf landen. Tiefkühlware hat Dexheimer zufolge denselben Effekt. Das Rezept der Ernährungswissenschaftlerin: Ein bis zwei Hühnerschenkel kurz aufkochen lassen und mit Tiefkühlgemüse, Lorbeerblatt, Nelken und Kräuter verfeinern. Dazu eignet sich Thymian, der löst mit seinen ätherischen Ölen den Schleim in den Atemwegen. Ein weiteres Rezept: Erhitzt ein Suppenhuhn mit Suppengemüse in Gemüsebrühe und lasst es für eineinhalb Stunden köcheln.

Erkältungstipp 5: Nasenspülung räumt den Riecher frei

Ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass es vielen, die Bronchienbeschwerden haben, am Meer besser geht? Ein Grund, warum sich viele Kurorte in Meernähe befinden. Die Meeresbrise befeuchtet nämlich Schleimhäute, löst verhärtete Krusten und löst den Schleim samt Keimen, wie der Stern berichtet. Das könnt Ihr bei Schnupfen oder einer Nebenhöhlenentzündung auch zuhause machen.

Dazu müsst Ihr nur einen halben Teelöffel Meersalz in 250 Milliliter heißem Wasser auflösen und die Salzlösung in eine Nasendusche (gibt es in jeder Drogerie oder Apotheke) füllen. Beugt als nächstes am besten den Kopf über das Waschbecken, damit nichts daneben spritzt. Haltet die Dusche nun an das obere Nasenloch und lasst die Salzlösung durch das untere wieder hinauslaufen. Schnäuzt nach dem ersten Durchgang kurz und wiederholt den Vorgang andersherum. Das könnt Ihr bis zu 20 Minuten so weiterführen.

Erkältungstipp 6: Quarkwickel wirken kühlend

Wenn Ihr als Kind Fieber oder verschleimte Bronchien hattet, habt vielleicht schon mal erlebt, dass Eure Mutter oder Großmutter mit einer Packung (Mager-)Quark ankam. Dieser wirkt nämlich kühlend und ist daher ebenfalls für kalte Wickel geeignet.

Dazu wird der Oberkörper frei gemacht und großzügig mit einer Schicht Quark bedeckt. Danach wird ein Handtuch um den Oberkörper geschlungen. Andernfalls könnt Ihr den Quark auch zentimeterdick aufs Tuch auftragen, dieses einschlagen und auf die Brust oder den oberen Rücken legen.

Erkältungstipp 7: Eis mildert Halsschmerzen

Das einzig Gute an Halsschmerzen als Kind war wohl für viele, dass sie nun ohne schlechtes Gewissen so viel Eis essen durften, wie sie wollten. Dieses soll einen kratzenden Hals oder Schluckbeschwerden lindern. Fakt ist, allerdings, dass Speiseeis mit einem hohen Milchgehalt den Hals nur noch mehr verschleimt und deshalb denkbar ungünstig ist.

Dennoch sind reine Eiswürfel sehr gut geeignet, um etwaige Schwellungen zu mildern. Diese müsst Ihr nur lutschen – und der Hals wird gekühlt und dem Körper wird zusätzlich Flüssigkeit zugeführt. Wenn Ihr es allerdings schnell satt habt, nur Eiswürfel zu lutschen, empfiehlt es sich, diese mit Pfefferminztee, Honig- oder Zitronenwasser herzustellen.

ID/red