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Infekt erhöht Risiko

Grippe-Impfung kann vor Schlaganfall schützen

Impfung
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Die Grippesaison steht vor der Tür: Ein kleiner Pieks, der Leben retten kann.

Infektionen haben einen Einfluß auf die Blutgerinnung. Deswegen kann eine Impfung gegen Grippe vor einem Schlaganfall schützen. Vor allem Senioren profitieren von dem Pieks, wie Studien zeigen.

Schon länger beobachten Mediziner einen vorbeugenden Effekt einer Grippeimpfung bei älteren Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Eine kanadischen Studie betätigt nun dieses Ergebnis. Demnach hatten geimpfte Patienten ein um 50 Prozent geringeres Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt, berichtet die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

 "Wir beobachten schon lange, dass Infekte zu einer Häufung von Schlaganfällen führen," erklärt der Bielefelder Neurologe Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schäbitz, Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. "Deshalb gibt es im Herbst und Winter mehr Schlaganfälle als im Sommer."

Infektionen wie Influenza können offensichtlich eine gesteigerte Blutgerinnbarkeit auslösen. Verkalkungen lösen sich häufiger von den Arterienwänden und bilden Klumpen. Diese verstopfen dann in den immer kleiner werdenden Gefäßen die Blutzufuhr zum Gehirn. In der Folge kommt es zu einem Schlaganfall.

Schlaganfall: vier typische Symptome

So erkennen Sie einen Schlaganfall

Schlaganfall Symptome
Diagnose Schlaganfall – je eher er entdeckt wird, umso besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen für den Patienten. Es gibt vier typische Symptome, mit denen Ärzte, aber auch Angehörige prüfen können, ob jemand kurz zuvor einen Schlaganfall erlitten hat. © picture-alliance / dpa
Lächeln: Schlaganfall-Patienten können oft nicht mehr richtig lachen, der Mund wird schief.
Lächeln: Schlaganfall-Patienten können oft nicht mehr richtig lachen, der Mund wird schief. © dpa
Sprechen: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meistens keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren. Wer also stottert und sprachliche Probleme hat, hat möglicherweise einen Schlaganfall.
Sprechen: Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meistens keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren. Wer also stottert und sprachliche Probleme hat, hat möglicherweise einen Schlaganfall. © dpa
Arme: „Heben Sie doch einmal beide Arme nach oben!“ Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meist nicht mehr selbstständig beide Arme in die Höhe strecken.
Arme: „Heben Sie doch einmal beide Arme nach oben!“ Wer einen Schlaganfall erlitten hat, kann meist nicht mehr selbstständig beide Arme in die Höhe strecken. © picture alliance / dpa
Schlaganfall
Zunge: „Zeigen Sie mal Ihre Zunge.“ Das Herausstrecken funktioniert nicht mehr richtig, die Zunge ist gekrümmt und wandert von einer Seite zur anderen. © dpa
Schlaganfall
Risiko-Faktoren und mögliche Auslöser für einen Schlaganfall: Bluthochdruck, Herzkrankheiten besonders Vorhofflimmern, Bewegungsmangel, Diabetes, Rauchen, Übergewicht. © dpa
Schlaganfall
Faktoren, die sich naturgemäß nicht beeinflussen lassen, sind das Alter, Geschlecht (Männer sind gefährdeter) und schlicht die Veranlagung. © dpa

ots/ml

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