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Meisten Patienten wegen Herzschwäche in Klinik

Herzschwäche
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Herzschwäche ist häufigste Krankenhausdiagnose.

Wiesbaden -  Herzschwäche ist 2009 laut Statistik der häufigste Grund für einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus gewesen.

363.800 Fälle von Herzinsuffizienz wurden registriert, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Insgesamt wurden in dem Jahr rund 18,3 Millionen Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. An zweiter Stelle der Diagnosen lagen mit 339.200 Fällen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol. Mit 260.900 Patienten nahm die Herzerkrankung Angina pectoris - eine Durchblutungsstörung - den dritten Platz ein.

Von den 18,3 Millionen Patienten waren 53 Prozent weiblich und 47 männlich. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 54 Jahren. Bezogen auf 100.000 Einwohner gab es 2009 insgesamt 20.543 Behandlungsfälle - 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Rund 26.400 Kinder und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren wurden wegen akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Dies ist den Angaben zufolge ein Anstieg von 2,8 Prozent gegenüber 2008. Im Jahr 2000 waren es noch 9.500 junge Patienten mit der Diagnose “akute Alkoholintoxikation“ - in neun Jahren somit eine Zunahme um 178 Prozent.

dapd

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