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Bei Kindern beliebtes Essen

"Öko-Test" entdeckt Schadstoffe in Fischstäbchen - für Kinder besonders gefährlich

Schnell gemacht und bei Kindern beliebt: In einer Untersuchung von "Öko-Test" gab es gute Noten für die meisten Fischstäbchen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
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Schnell gemacht und bei Kindern beliebt: In einer Untersuchung von "Öko-Test" gab es gute Noten für die meisten Fischstäbchen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Mit Fischstäbchen überzeugt man oft auch Kinder, die Fisch nicht mögen. Die meisten Produkte sind unbedenklich - doch Öko-Test warnt vor Ausnahmen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Fischstäbchen gehen immer: Sie sind schnell gemacht und viele Kinder lieben sie. Eltern können sie meist aber auch guten Gewissens auf den Tisch bringen, wie ein Vergleich der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 7/2020) zeigt.

12 von 20 Fischstäbchen-Sorten schnitten dabei mit "sehr gut" oder "gut" ab. Die vier besten Produkte zeichneten sich dem Bericht zufolge durch Fisch* aus nachhaltiger Fischerei mit transparenter Lieferkette aus. Zugleich erhielten sie im Schadstofftest die Note "sehr gut".

"Öko-Test" warnt vor Schadstoffen in Fischstäbchen - für Kinder sind sie besonders gefährlich

Getestet wurden sowohl Fischstäbchen aus dem Biosegment als auch aus Supermärkten und von Discountern. Bei den Bioprodukten waren "Followfish" und "Wild Ocean" die Testsieger, "Landur Fischstäbchen" bekam ein "gut".

Bei der herkömmlichen Variante überzeugten die Stäbchen von "Bofrost" sowie "Käpt'n Iglo Lachs-Stäbchen" mit der Note Eins. Mit dem Urteil "gut" schnitten unter anderem "Almare Seafood" (Aldi Süd), "Eskimo" (Aldi Nord), "Frosta", "Gut & Günstig" (Edeka), "Ocean Sea" (Lidl), "Penny Fischstäbchen" sowie "Tegut" ab.

Drei weitere Produkte waren "befriedigend". Eins wurde mit "ausreichend", drei mit "mangelhaft", eins mit "ungenügend" bewertet.

Ökotest bei Fischstäbchen: Kritik an der Fangmethode

Eine Abwertung im Urteil gab es bei einem Bioprodukt wegen der Fangmethode: Der Seelachs wird mit Grundschleppnetzen gefangen. Aus wissenschaftlicher Sicht werde damit der Meeresboden schwer verwüstet, kritisieren die Tester. Der zu kleine Bestand und die Herkunft des verarbeiteten Seelachs seien ebenfalls problematisch.

In zwei anderen Produkten wurden laut "Öko-Test" stark erhöhte Werte des Fettschadstoffs 3-MCPD nachgewiesen. Im Tierversuch zeigt sich 3-MCPD als schädigend für die Nieren. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat deshalb eine maximale Aufnahmemenge pro Tag festgelegt. 30 Kilogramm schwere Kinder nehmen demnach schon mehr auf, wenn sie von diesen Produkten fünf einzelne Fischstäbchen essen.

Lesen Sie auch: Darum riecht Fisch nach Fisch - und das können Sie gegen den Geruch tun.

Ökotest bei Fischstäbchen: Lieber im Backofen anstatt in der Pfanne

Eine gemischte Antwort geben die Tester auf die Frage, ob Fischstäbchen gesund sind. Zum einen liefern sie hochwertiges Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Jod, Lachs ist auch eine gute Quelle für Vitamin D. Problematisch ist aus Sicht der Tester aber die fettreiche Panade - besonders dann, wenn Fischstäbchen in der Pfanne gebraten werden. Mit fünf Fischstäbchen haben Kinder dann schon ein Drittel der empfohlenen Fettmenge pro Tag zu sich genommen. Eltern können dem aber entgegensteuern, indem sie die Fischstäbchen im Ofen zubereiten.

Im Sommer beginnt wieder die Grill-Saison, weshalb sich der ein oder andere schon gefragt haben könnte, ob man Fischstäbchen auch auf den Grill legen kann*. Die Antwort lautet "ja" und dafür gibt es sogar zwei verschiedene Methoden.

Mehr erfahren: McDonald's - Ist im "Fisch Mäc" wirklich kein Fisch?

Video: Fischstäbchen selbst machen - So geht's

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

© dpa-infocom, dpa:200624-99-549990/2

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