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Was tun, wenn die Rippen schmerzen?

Rippe geprellt? Wie Sie die Prellung erkennen – und welche Hausmittel wirken

Frau hält sich Brustkorb, hat Schmerzen
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Ein starker Schmerz im Brustkorb kann auf eine geprellte Rippe zurückzuführen sein.

Schmerzen im Brustkorb und Atembeschwerden können auf eine Rippenprellung hinweisen. Um schnell wieder fit zu sein, gibt es einige Behandlungsmethoden.

Einmal nicht aufgepasst und schon ist es passiert! Eine Rippenprellung hat sich wohl fast jeder schon mal zugezogen. Dabei muss nicht immer ein Unfall oder eine besonders intensive Sporteinheit vorausgehen. In manchen Fällen kann sogar starker Husten zu einer geprellten Rippe führen. Für gewöhnlich ist jedoch stumpfe Gewalteinwirkung — beispielsweise bei einem Sturz oder Schlag — der Auslöser für die Verletzung. Das eindeutigste Anzeichen für eine Rippenprellung ist starker Schmerz im Bereich des Brustkorbs, der bei Druckausübung oder bestimmten Bewegungen stärker wird.

Niesen, Lachen und teilweise sogar das einfache Ein- und Ausatmen werden infolge zu einer unangenehmen Angelegenheit. Viele Menschen verfallen deshalb in Kurzatmigkeit oder nehmen eine Schonhaltung ein, die über einen längeren Zeitraum zu weiteren Beschwerden führen kann. Glücklicherweise ist eine Rippenprellung in den meisten Fällen harmlos und verheilt je nach Schweregrad im Verlauf einiger Wochen von selbst. Mithilfe schmerzlindernder Medikamenten oder durch altbekannte Hausmittel kann der Heilungsprozess jedoch häufig verkürzt werden.

Ursachen und Risiken: Was ist eine Rippenprellung?

Eine geprellte Rippe ist eine äußert schmerzhafte Angelegenheit. Leider kann diese Verletzung schneller passieren als man denkt. Insbesondere Sportler sind dabei einem besonderen Risiko ausgesetzt. Denn Auslöser für eine Rippenprellung ist in den allermeisten Fällen eine stumpfe Gewalteinwirkung auf den Brustkorb. Das kann beispielsweise bei einem Sturz passieren, aber ebenso bei einem Schlag oder dem Aufprall eines Balls oder anderweitigen Gegenstands auf den Brustbereich. Auch nach Unfällen leiden Menschen häufig an einer geprellten Rippe und sogar besonders starker Husten kann die Verletzung auslösen.

Durch die Wucht wird das Gewebe um die Rippen herum zusammengepresst, was wiederum starken Druck auf die äußerst schmerzempfindliche Knochenhaut ausübt. Die in der Medizin Rippenkontusion genannte Verletzung kann verschiedene Schweregrade haben: Je mehr Rippen betroffen sind, desto schmerzhafter ist sie in der Regel. Die gute Nachricht lautet jedoch: Eine einfache Rippenprellung birgt keine langfristigen Risiken und heilt meist von allein wieder ab. Sollte allerdings der Verdacht bestehen, dass auch innere Organe von der Quetschung betroffen sind oder möglicherweise sogar ein Rippenbruch vorliegt, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Anzeichen und Symptome: Wie äußert sich eine Rippenprellung?

Was die Symptome angeht, gibt es leider nichts zu beschönigen: Eine Rippenprellung tut meist höllisch weh — und das teilweise sogar tage- oder wochenlang. Das eindeutigste Anzeichen für eine geprellte Rippe ist demnach ein starker Schmerz im Brustkorb. Dieser kann nur einen kleinen Bereich des Oberkörpers befallen oder sich über mehrere Rippenbögen erstrecken. Bestimmte Bewegungen beim Niesen, Husten oder Lachen sind für gewöhnlich besonders unangenehm. Auch das einfache Ein- und Ausatmen kann bereits überdurchschnittlich schmerzhaft sein, weshalb die sogenannte Schonatmung, auch als Kurzatmigkeit bezeichnet, einen weiteren Hinweis auf eine geprellte Rippe darstellt.

Bei einigen Menschen tritt außerdem eine Schwellung im Bereich der Verletzung auf oder es entwickelt sich ein Hämatom, im Volksmund auch blauer Fleck genannt, wobei eine Rippenprellung auch ohne diese erkennbaren Symptome existieren kann. Sobald sich die Heilung über einen längeren Zeitraum hinzieht, kommen häufig sekundäre Beschwerden hinzu. Durch die Schonhaltung, die der Patient auf Dauer einnimmt, können nämlich Rückenbeschwerden oder Muskelverspannungen entstehen.

Medikamente und Hausmittel: Was tun bei einer Rippenprellung?

Glücklicherweise heilt eine Rippenprellung in den meisten Fällen ganz von allein ab. Direkt nach der Verletzung sollte man sich jedoch unbedingt an das sogenannte PECH-Schema halten: Pause, Eis, Compression (deutsch: Kompression) und Hochlagern. Zunächst einmal gilt es, jede Aktivität zu unterbrechen und dem Körper Ruhe zu gönnen. Durch Kühlung und unterstützende Verbände wird die Blutung im Gewebe gestillt. Bestenfalls legt man sich dazu mit einem Kissen unter dem Oberkörper auf den Boden, um die Blutzirkulation zu fördern.

Werden diese Sofortmaßnahmen ergriffen, kann der Verlauf der Verletzung bereits beeinflusst werden. Infolge geht es dann vor allen Dingen darum, die Symptome zu lindern. Schmerzmittel in Form von Tabletten oder Cremes sind oftmals am wirksamsten, wobei nicht alle Menschen gerne zu pharmazeutischen Produkten greifen. In diesem Fall gibt es auch einige Hausmittel, die den Heilungsprozess bei einer Rippenprellung unterstützen. Kalte Quarkauflagen oder Arnika-Umschläge beispielsweise wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend.

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