Milch, Nüsse & Co.

Schilddrüse: Zehn jodhaltige Lebensmittel unterstützen das Organ

Milch in einem Glas
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Um die Gesundheit der Schilddrüse zu stärken, braucht der Körper ausreichend Jod. Dieses steckt unter anderem in Milchprodukten. Vollmilch enthält beispielsweise 6 µg / 100 g Jod.
Hartkäse
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Käse zählt ebenfalls zu den jodhaltigen Lebensmitteln. Hartkäse hat zum Beispiel einen Jodgehalt von 20-40 µg / 100 g.
Eier in einer Schale
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Eier enthalten 10 µg / 100 g Jod. Neben Jodsalz können sie deshalb als zusätzliche Jodquelle dienen.
Spinat in einer weißen Schüssel
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Spinat ist nicht nur ein kalorienarmes Gemüse, das den Körper mit den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen versorgt: Das grüne Blattgemüse enthält mit 12 µg / 100 g auch reichlich Jod, um die Schilddrüse vor Krankheiten zu schützen.
Brokkoli in einer Schüssel
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Brokkoli enthält 15 µg / 100 g Jod. Um Ihre Schilddrüse vor Erkrankungen zu schützen, empfiehlt es sich deshalb, das grüne Gemüse regelmäßig zu verzehren.
Erdnüsse in der Schale
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Nüsse sind wichtige Jodlieferanten, die regelmäßig verzehrt werden sollten, um die Schilddrüse gesund zu halten. Erdnüsse haben beispielsweise einen Jodgehalt von 13 µg / 100 g. Es eignen sich aber auch Cashewkerne (10 µg / 100 g) oder Walnüsse (3 µg / 100 g).
Seelachs auf einem Teller garniert mit zwei Zitronenscheiben
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Seelachs zählt ebenfalls zu den jodhaltigen Lebensmittel. Er enthält 200 µg / 100 g Jod, was der täglich empfohlenen Jodaufnahme entspricht. Wenn Sie regelmäßig Seefisch essen, tun Sie Ihrer Schilddrüse damit etwas Gutes.
Zwei Kabeljau-Filets in einer Pfanne
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Um Erkrankungen der Schilddrüse vorzubeugen, sollte mindestens einmal pro Woche Seefisch auf dem Speiseplan stehen. Neben Seelachs und Schellfisch eignet sich hier zum Beispiel auch Kabeljau, da er ausreichend Jod enthält.

Der Körper benötigt Jod, damit die Schilddrüse in ausreichender Menge Schilddrüsenhormone produzieren kann. Über jodhaltige Lebensmittel kann der Bedarf gedeckt werden.

„Ohne Jod kein Schilddrüsenhormon“, warnt das Deutsche Schilddrüsenzentrum. Jod gilt als Grundstoff für die Produktion der Schilddrüsenhormone, die für den menschlichen Körper essenziell sind. Die Schilddrüsenhormone sind unter anderem für die Regulierung von Stoffwechselprozessen verantwortlich und regen das Körper- und Organwachstum an. Da der Körper allerdings nicht selbst Jod produzieren kann, muss das vom Körper benötigte Jod über die Nahrung aufgenommen werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Jodaufnahme von 180 bis 200 Mikrogramm (µg). Um einer Schilddrüsenerkrankung vorzubeugen, reicht die Verwendung von Jodsalz jedoch nicht aus. Jod sollte zusätzlich über andere Lebensmittel aufgenommen werden.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Bernd Jürgens/IMAGO

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