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Nicht einfach nur schlecht drauf

Sommerdepression: Vor allem Frauen zwischen 20 und 40 betroffen – Welche Anzeichen Sie ernst nehmen sollten

Bis zu sechs Prozent der Menschen sollen an einer Sommerdepression leiden. Wie sich diese äußert und welche Therapien Wirkung zeigen, lesen Sie hier.

Die Sonne scheint den lieben langen Tag, die Temperaturen klettern auf über 25 Grad Celsius: für viele Menschen der Idealzustand. Sommer wird mit allen möglichen positiven Dingen assoziiert: Eis essen, an den See fahren, den Sommerurlaub in Italien verbringen. Doch für manche Menschen ist die warme Jahreszeit alles andere als ein Fest. Sie fallen in eine Sommerdepression. Mediziner und Psychologen bezeichnen dieses Krankheitsbild als saisonal abhängige Depression (SAD). Wie die Medizinischen Universität Graz (MedUni Graz) informiert, tritt die SAD meist im Winter auf und wird daher oft fälschlicherweise als „Winterdepression“ bezeichnet. Jahreszeitbedingte Verstimmungen könnten aber ebenfalls im Sommer auftreten – wenn auch weitaus seltener. 

Rund vier bis sechs Prozent der Bevölkerung sind der MedUni Graz zufolge von einer Sommerdepression betroffen. Die meisten Patienten seien weiblich und zwischen 20 und 40 Jahren alt. Einen einzigen Auslöser gibt es nach aktuellem Wissensstand nicht. Als Verursacher diskutiert wird etwa ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus und ein damit einhergehender schwankender Hormonhaushalt. Auch Umweltfaktoren wie hohe Temperaturen, Feuchtigkeit und hohe Pollenbelastung können dem Magazin National Geographic zufolge eine Sommerdepression begünstigen.

Sommer, Sonne, Strand: Der Sommer steckt voller schöner Momente. Wer in eine Depression fällt, kann diese allerdings nicht genießen.

Sommerdepression kann gut behandelt werden

Die Studienlage hinsichtlich der Sommerdepression ist überschaubar. Entsprechend kommt es häufig zu Fehldiagnosen. Fälschlicherweise wird einer Frau dann etwa statt einer Sommerdepression ein geringes Selbstwertgefühl oder Unzufriedenheit mit ihrem Körper diagnostiziert, heißt es im National Geographic Bericht. Dabei kann eine Sommerdepression gut behandelt werden. „Die Behandlung der Sommerdepression verläuft praktisch identisch mit anderen depressiver Störungen. Neben Antidepressiva (wie zum Beispiel selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern) wird auf Gesprächstherapie und psychologische Behandlung gesetzt, um die Patient*innen zu unterstützen, ihren Tagesablauf zu strukturieren, körperliche Aktivität aufrechtzuerhalten und mithilfe von Psychoedukation Unsicherheiten und Ängste rund um die Sommerdepression abzubauen, um so wieder schöne und genussvolle Sommer erleben zu können“, wird Nina als habilitierte Psychologin an der Medizinischen Universität Graz in einer Pressemitteilung der Universität zitiert.

Auch das Meiden der warmen Außentemperaturen durch den Aufenthalt in klimatisierten Räumen und häufigeres Duschen würde gegen Sommerdepression Wirkung zeigen, wie National Geographic berichtete.

Mit diesen zehn Tricks werden Sie nie wieder schlecht schlafen

Zwei Frauen trinken Kaffee
Tipp 1: Wenn Sie öfter nicht einschlafen können, sollten Sie versuchen, mindestens sechs Stunden vor dem Zubettgehen keinen Kaffee mehr anzurühren. Ein heißer Kakao oder Tee entspannt dagegen sogar. Zudem ist es wichtig, dass Sie ab 21 Uhr alle digitalen Geräte, die ablenken könnten, zur Seite legen. Ein gutes Buch hilft besser, sich auf die Nachtruhe vorzubereiten. © Josep Suria/Imago
Frau wacht auf
Tipp 2: Wenn Sie unter Schulterschmerzen leiden und sich deshalb in der Nacht hin- und herwälzen, ist es besser, wenn Sie versuchen, auf dem Rücken zu schlafen. Zudem hilft es, ein Kissen so unter die Arme zu klemmen, dass es aussieht, als würden Sie es „umarmen“. © Tanya Yatsenko/Imago
Wecker
Tipp 3: Versuchen Sie stets zur selben Zeit aufzustehen - auch am Wochenende. So gewöhnt sich der Körper an einen festen Zeitrythmus. © kvkirillov/Imago
Frau trinkt Wein
Tipp 4: Trinken Sie kurz vor dem Zubettgehen keinen Alkohol mehr. Studien zufolge kann das Glas Wein den Schlaf stören und für weniger Tiefschlafphasen sorgen. © Sofiya Garaeva/Imago
Frau schläft
Tipp 5: Wenn Sie Rückenschmerzen haben, empfiehlt es sich, ein Kissen unter Ihre Oberschenkel zu schieben, wenn Sie auf dem Bauch schlafen und unter die Beine, wenn Sie es auf dem Rücken tun. © Vasily Pindyurin/Imago
Frau hält Kissen vors Gesicht
Tipp 6: Nackenschmerzen oder -verspannungen können ganz schön fies sein - besonders in der Nacht. Um einen erholsamen Schlaf zu fördern, ist es daher ratsam, mindestens alle zwei Jahre, das Kopfkissen auszuwechseln. Studien zufolge waren Probanden besonders von festeren Nackenstützkissen aus Latex angetan. © Sofiya Garaeva/Imago
frau massiert ihre wade nach einem nächtlichen wadenkrampf
Tipp 7: Wachen Sie in der Nacht manchmal auf, weil Sie plötzlich einen Wadenkrampf haben? Dann hilft Magnesium vor dem Schlafen gehen, um die Muskeln zu entspannen. Zur Soforthilfe empfiehlt sich das Massieren der betroffenen Stelle, um den Schmerz zu lindern. © Rolf Kremming/Imago
Paar liegt im Bett
Tipp 8: Wer unter Reflux leidet, kann oftmals ebenfalls unter Schlafstörungen leiden. Reden Sie mit Ihrem Hausarzt über entsprechende Medikamente und schlafen Sie fortan auf der linken Seite. Am besten auf einem etwas erhöhten Kissen. © AndreyPopov/Imago
Tasse mit Baldrian-Tee
Tipp 9: Manche schwören auch auf einen Schlummertrunk, um schneller ins Land der Träume abzutauchen. Begehrt sind vor allem Teesorten wie Baldrian- oder Hopfentee, weil sie schlaffördernde Wirkung entfalten sollen.  © O. Diez/Imago
Frau macht Yoga
Tipp 10: Entspannungsübungen lassen Körper und Geist zur Ruhe kommen. 15 Minuten entspannende Yoga-Übungen, Mediation oder autogenes Training können Ihnen so helfen, den Tag hinter sich zu lassen und schneller einzuschlafen.  © Imago

Sommerdepression: Folgende Symptome können auf das psychische Leiden hindeuten

  • Innere Unruhe
  • Schlaflosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Länger als drei Wochen andauerndes Stimmungstief 

Rubriklistenbild: © Eloisa Ramos/Imago

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