Hausmittel

Wadenwickel bei Fieber sollte nicht zu kalt sein

Wadenwickel können bei Fieber eine Alternative zu Tabletten sein. Allerdings nur, wenn sie nicht zu kalt sind. Foto: Maurizio Gambarini
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Wadenwickel können bei Fieber eine Alternative zu Tabletten sein. Allerdings nur, wenn sie nicht zu kalt sind. 

Das haben schon unsere Großmütter gemacht: Bei fiebrigen Kindern Tücher nass machen und um die Waden wickeln. Das kann das Fieber tatsächlich senken. Allerdings ist das Wie und Wann entscheidend.

Wadenwickel gegen Fieber bei Kindern dürfen nicht zu kalt sein. Das Wasser, mit dem Eltern das Tuch nass machen, sollte höchstens zwei Grad kühler sein als die gemessene Körpertemperatur. Darauf weist die Bundesvereinigung der Apothekerverbände hin.


Wann helfen Wadenwickel?

Bei Fieber können Wadenwickel Kindern ab dem sechsten Lebensmonat - aber auch Erwachsenen helfen. Es sei denn, jemand hat kalte Hände oder Füße, Schüttelfrost, Durchblutungsstörungen oder Harnwegsinfekte. Wenn der Patient mit den Wickeln zu frieren beginnt, sollte man sie sofort entfernen.

Fieber hat aber auch eine heilende Wirkung:Darum ist Fieber so gesund.


Grippe oder nur Erkältung?

Die Symptome einer Grippe (Influenza) oder einer Erkältung sind ähnlich. Doch eine Erkältung entwickelt sich im Vergleich zu einer Grippe schleichend. Das Infuenza-Virus macht plötzlich dem ganzen Körper zu schaffen.  

dpa/tmn

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