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In Extremo zu Besuch bei Heinz von Stein

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In Extremo

Stein an der Traun - „Kommet und sehet, höret und staunet!“ heißt es am 29. August bei der Premiere des Steiner Burgfestivals. Für einen Tag wird dann in Stein an der Traun das Mittelalter Einzug halten und die Besucher in eine längst vergangene Zeit entführen.

Um diesen Tag gebührend zu zelebrieren, geben sich die Mannen der Kultband In Extremo rund um Frontmann Micha Rhein die Ehre. Als Höhepunkt des Festivals werden sie nebst anderen hochkarätigen Bands zeigen, wie es zu Zeiten Heinz von Steins zuging. Sie spielen auf großen Festivals wie Rock am Ring oder dem Wacken Open Air und sind die Größen des Mittelalterrocks in Deutschland. Jetzt kommt die Kultband In Extremo ins beschauliche Stein an der Traun, um dort vor der malerischen Kulisse des Hochschlosses eines ihrer letzten Konzerte der Sängerkrieg-Tour zu geben. Frontmann Micha Rhein freut sich auf das vergleichsweise überschaubare Mittelalterfestival: „Auf einem kleineren Festival zu spielen ist für uns genau so schön, wie auf einem großen.“ Es sei schließlich die Abwechslung, die eine gute Tour ausmacht. Auch auf seine musikalischen Mitstreiter auf dem Steiner Burgfestival ist er schon gespannt. Vor In Extremo werden die Letzte Instanz, Faun, Lacrimas Profundere und die Lokalmatadoren von 50 Stitches to Salvation für die musikalische Untermalung des Mittelalterspektakels sorgen. „Ich schau mir jedes Mal auch die anderen Bands an“, erklärt Rhein. „Das ist sehr wichtig und hat auch was mit Respekt zu tun.“ Mit Lacrimas Profundere treffen er und seine Bandkollegen auf alte Bekannte, mit denen sie schon das eine oder andere Festival bestritten haben.

Eingeschworene In Extremo-Fans wissen, was sie am 29. August in Stein vom „Letzten Einhorn“ (aka Micha Rhein) und Konsorten zu erwarten haben. Denn In Extremo steht für mitreißenden Mittelalterrock kombiniert mit einer atemberaubender Feuershow, die natürlich auch beim Steiner Burgfestival nicht fehlen darf. In ihrer Musik steckt sehr viel mehr Arbeit und Herzblut, als es vielleicht woanders der Fall ist. Denn viele ihrer Songs sind in alten Sprachen wie Latein, Hebräisch oder Althochdeutsch abgefasst, was sehr viel Übersetzungsarbeit und Recherche benötigt. „So ein Ave Maria mit 20 Seiten Text macht schon sehr viel Arbeit“, so Rhein. „Man übersetzt den Text und schreibt ihn in drei Strophen mit Refrain, den es vorher gar nicht gibt, um, ohne den Inhalt zu verlieren. Und dann übersetzt du das Ganze wieder zurück.“ Auch bei ihren Instrumenten geben sich die Mannen von In Extremo nicht mit einfacher Ladenware zufrieden. Originalgetreue Mittelalterinstrumente, teilweise aus eigener Produktion, geben ihrer Musik das gewisse Etwas. „Die Dudelsäcke sind alles Unikate, alle selbst gebaut“, erklärt der Sänger. „Eine Harfe ist aber zum Beispiel unglaublich viel Arbeit, da arbeiten wir schon mit Instrumentenbauer zusammen.“ Außerdem gehören Schalmei, Nyckelharpa, Cister und Hackbrett zu ihrem Sortiment. Der Auftritt von In Extremo beim Steiner Burgfestival wird einer der letzten auf der aktuellen Sängerkrieg-Tour sein – und vielleicht eine der vorläufig letzten Möglichkeiten, ein Rockkonzert der Band zu sehen, denn: „Wir machen im Dezember noch eine Akustiktour, eine richtige Unplugged-Tour. Dann werden wir uns 2010 erstmal ins Studio begeben oder uns einfach mal vorbereiten und ein neues Album schreiben. Wann das genau herauskommt, wissen wir noch nicht genau. Das kann somit erstmal eines der letzten Rockkonzerte sein. Aber wir kommen ja wieder.“ Wer die Mittelalterrocker also noch live erleben will und zusätzlich noch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus buntem Markttreiben und mittelalterlicher Unterhaltung und Kulinarik, der sollte sich noch schnell Tickets sichern bei

www.clubvilla.de

oder unter 08621/8188.

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