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Braten und Backen

Butter oder Margarine: Was ist gesünder – und was sollte man wofür verwenden?

Welches Fett sollte man besser zum Braten und Backen verwenden oder aufs Brot essen: Butter oder Margarine? Ist eins gesünder als das andere?

Bei der Frage, ob man in der Küche lieber Butter oder Margarine verwenden sollte, scheiden sich die Geister – und es gibt leider auch keine eindeutige Antwort. Butter soll für vollmundige Aromen sorgen, Margarine hat angeblich gesündere Fettsäuren. Verschiedene Faktoren können aber bei der Entscheidung einfließen, zum Beispiel Gesundheitsaspekte, Eigenschaften beim Kochen und Backen sowie Ihr persönlicher Geschmack.

Was kommt bei Ihnen aufs Brot: Butter oder Margarine?

Butter oder Margarine: Was ist gesünder?

Wichtig zu wissen: Beide Streichfette enthalten gleich viele Kalorien, nämlich 717 Kilokalorien pro 100 Gramm. Unterschiede gibt es allerdings, wenn man sich weitere Nährwertangaben ansieht:

Butter (pro 100 g)Margarine (pro 100 g)
Kalorien717717
Fettgehalt81 g81 g
Gesättigte Fettsäuren51 g15 g
Transfettsäuren3,3 g15 g
Cholesterin215 mg0 mg
Natrium11 mg2 mg
Kalium24 mg18 mg
Kohlenhydrate0,1 g0,7 g
Protein0,9 g0,2 g

Quelle: USDA

  • Weil Margarine einen höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren hat, die den Cholesterinspiegel senken können, ist sie für Personen mit hohen Blutfettwerten gesünder als Butter. Allerdings gibt es von Sorte zu Sorte Unterschiede – prüfen Sie beim Einkauf auf jeden Fall die Nährwertangaben.
  • Butter hat wegen der höheren Menge gesättigter Fettsäuren einen schlechten Ruf. Ein Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem Verzehr von Butter konnte jedoch noch nicht nachgewiesen werden.
  • Dafür kann Butter mit anderen Pro-Argumenten aufwarten: Sie enthält von Natur aus Vitamin D, A, E sowie Kalium, Kalzium und Phosphor. Vor allem Bergbauern-, Weide- und Alpenbutter haben einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, da die Kühe, aus deren Milch die Butter hergestellt wird, mehr Weidegras gefressen haben.
  • Außerdem ist Butter wegen der Zusammensetzung ihrer Fettsäuren leichter verdaulich als Margarine.
  • Weshalb Margarine außerdem häufiger in der Kritik stand: Beim Herstellungsprozess können sogenannte Transfette entstehen, die sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Jedoch konnten viele Hersteller in den letzten Jahren den Anteil der Transfette reduzieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl Butter als auch Margarine ihre Vor- und Nachteile haben. Beide sind aber nur mittelmäßig gesund und sollten deshalb nur in Maßen aufs Brot geschmiert werden oder beim Zubereiten von Speisen zum Einsatz kommen.

Haltbarkeit von Margarine und Butter

Margarine ist im Kühlschrank monatelang haltbar, Butter dagegen nur wenige Wochen. Sie können beides aber auch einfach einfrieren.

Igitt, Schimmel! Diese Lebensmittel können Sie trotzdem noch essen

Schimmlige Lebensmittel auf einem Kompost
Täglich werden mehrere Tonnen Lebensmittel in Deutschland weggeschmissen, einige davon aufgrund von Schimmel. Aber das muss gar nicht immer sein. © Astrid Gast/Imago
Warnschild mit Ausrufezeichen: Achtung signalisiert Vorsicht vor Schimmelpilzen auf Mehrkornbrot.
Schimmel macht sich gerade bei warmen Temperaturen und bei falscher Lagerung von Lebensmitteln schnell breit. Er ist jedoch nicht immer direkt ein Grund zum Wegwerfen! © Ralph Peters/Imago
Brot im Regal einer Bäckerei
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe. ©  F. Anthea Schaap/Imago
Selbst gemacht Erdbeermarmelade in einem Weckglas. Daneben liegen drei aufgeschnittene frische Erdbeeren auf dem Tisch
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen. © Eva Gruendemann / imago
Frischkäse auf einem Brot
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit!  © imago.studio/Imago
Milch- und Käseprodukte
Hartkäse ist hingegen eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen. © Philipp Brandstädter/dpa/Symbolbild
Nüsse
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus.  © Markus Scholz/dpa
Verschiedene Gewürze
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll. © Bassi/Imago
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen.  © Ingrid Balabanova/Imago
Salami hängen in einem Reiferaum (Symbolfoto)
Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen. Hier ist der Schimmel gewollt. © Patrick Pleul/dpa
Tomaten
Weich-fleischiges, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen. © Mark1987 / Imago Images

Butter oder Margarine: Welches Fett zum Braten?

Obwohl viele darauf schwören, Schnitzel und Co. in Butter zu braten, ist Margarine die bessere Wahl. Denn bei Butter verbrennen laut Stiftung Warentest bei hohen Temperaturen einige Bestandteile, wie Milchzucker. Aus einem ähnlichen Grund sollte man übrigens auch Olivenöl nicht zum Braten benutzen. Mit Margarine funktioniert das Anbraten hingegen sehr gut und ist ungefährlich, da sie hocherhitzt werden kann. Ein weiterer Vorteil: Margarine hat einen Wasseranteil von etwa 20 Prozent und kann dadurch die Hitze besonders schonend an Bratgut weiterleiten. Wer dennoch beim Braten nicht auf buttrigen Geschmack verzichten will, kann zu Butterschmalz greifen. Und auch bei sanftem Dünsten, also bei niedrigeren Temperaturen, können Sie Butter weiterhin verwenden.

Backen lieber mit Butter oder mit Margarine?

Fette wie Butter und Margarine machen den Teig geschmeidig, sie verbinden sich beim Backen mit den anderen Zutaten. Außerdem sorgen sie für Geschmack und lassen Kuchen und anderes Gebäck saftig werden. Jetzt die gute Nachricht: Beim Backen gibt es keine Bedenken darüber, ob Sie lieber Butter oder Margarine verwenden sollten. Das heißt, Sie können beides nutzen und vor allem nach Geschmack entscheiden. Für Kekse, Weihnachtsplätzchen und Blätterteig empfiehlt sich zum Beispiel die Verwendung von Butter, da das feine Gebäck vom Buttergeschmack profitiert. Bei Rührkuchen funktioniert Margarine ebenso gut. Achten Sie darauf, dass es sich um Vollfettmargarine – und keine fettreduzierte – handelt, diese ähnelt Butter in ihren Backeigenschaften am meisten. Falls Sie auch nach vegan und nicht-vegan entscheiden wollen, beachten Sie aber, dass Margarine nicht immer rein pflanzlich ist. Finanziell gesehen ist Margarine meistens preiswerter als Butter.

Rubriklistenbild: © Roland Brack/Imago

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