55 Jahre und kein bisschen müde

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Spektakuläre Tanzeinlagen beim Berchtesgadener Hifball.  

Berchtesgaden - Die Gilde feierte ihr 55-jähriges Bestehen mit einem rauschenden Hofball. Das Grafenpaar und die Showtanzgruppe "Ankaluan" bezauberten die Gäste:

Ein rauschendes Fest hat die Berchtesgadener Faschingsgilde mit dem diesjährigen Hofball im Kur- und Kongresshaus gefeiert. Und der Anlass war auch noch ein ganz besonderer, stand doch das närrische Jubiläum von fünf Mal 11 Jahren über allem. Vor 55 Jahren wurde die Gilde gegründet und bereichert seitdem den Berchtesgadener Talkessel. Freundschaften in nah fern wurden seitdem geschlossen und so kommen die Garden zahlreicher Faschingsgesellschaften, um den Berchtesgadenern zum Jubiläum die Ehre zu geben.

Trotz OP: Präsidentin ließ sich Hofball nicht entgehen

Bester Laune präsentierte sich zur Begrüßung der Gäste das diesjährige Grafenpaar der Gilde, seine Tollität Graf Peter I und Ihre Lieblichkeit Gräfin Maria I. von und zu Lichtenfels. Die hatten für ihre Gilde zum Hofball gleich zwei Überraschungen parat: So sorgte schon vor dem offiziellen Beginn die Musikkapelle Königssee als „Hofmusik“ für Stimmung; und auch die Berchtesgadener Tribal- und Showtanzgruppe „Ankaluan“ verzauberte die Ballgäste mit ihrem Auftritt. Die offizielle Eröffnung übernahm die Präsidentin der Berchtesgadener Faschingsgilde, Karin Schröer, mit ihrem Mann Ludwig, der Gründungsmitglied der Gilde war.

Die Präsidentin bekam dabei herzlichen Sonderapplaus, denn sie war vor kurzem gestürzt, musste sich einer Operation unterziehen und ließ sich den Jubiläumsball trotzdem nicht entgehen. Nach der Begrüßung bildete ein dreifach kräftiges „BGD-Juchhe“ den Startschuss für den bunten Reigen faszinierender Auftritte. Hofmarschall Daniel Schweickhardt führte humorvoll und souverän als Moderator durch den Abend und ließ das Grafenpaar mit dem Eröffnungstanz zu den Klängen von „Que Sera“ die Tanzfläche freigeben.

Showeinlage aus "1001 Nacht"

Nach „Abkaluan“ – die am 22. März mit ihrer Show „Welt ohne Grenzen“ wieder im Kongresshaus zu Gast sein werden – marschierte die Kiridorfer Faschingsgilde mit Fanfaren und Trommlerzug ein. Die Kiridorfer Garde zeigte einen flotten Formationstanz und stimmte die Gäste auf den Abend ein. Es folgten die Trostberger Elfer, deren Garde mit ihrer mitreißenden Show aus „1001 Nacht“ riesigen Applaus erntete.

Gleich mit drei Showelementen trumpfte die Veitsgroma Zunft Traunstein auf: Jugend-Garde, Garde und die „Powerfrauen“ zeigten mit feurigen Einlagen ihr Können. Zwischendurch spielte immer wieder die Band „Orange Club“ aus Traunstein zum Publikumstanz auf und die Berchtesgadener ließen sich nicht lange bitten. Einen der vielen Höhepunkte des Abends bot die Grabenstätter Gilde mit ihrer Show „God save the Queen“ in hohem Tempo und mit viel Akrobatik. Über den Großen Teich in die USA entführten im Anschluss die Chieminger Faschingsfreunde in einem gleichfalls mitreißenden Auftritt.

Impressionen vom Jubiläumsball:

Der Hofball der Faschingsgilde Berchtesgaden

Eine Neuinterpretation von „Ein Münchner im Himmel“ unter Schwarzlicht zauberte Blau-Weiß Kammer auf die Tanzfläche, bevor die Gardemädchen von Sing-Sang Teisendorf über selbige wirbelten. Wild ging es zu, als die Burschen und Mädchen von Naracucula Kuchl zum Schottentanz baten und auch die 1. Große Salzburger Faschingsgilde durfte nicht fehlen, die ihr Tanzmariechen dabei hatte. Höhepunkt war allerdings – auch gemessen an den Publikumsreaktionen – der Mitternachtsauftritt von Bubaria Buchbach, die mit einer ausgefeilten und spektakulären Piratenshow gewaltigen Beifall ernteten.

Die gastgebende Berchtesgadener Gilde konnte also mehr als zufrieden sein mit ihrem Hofball 2013: Voller Saal, ausgelassene Stimmung, fantastische Tanzeinlagen, eine leer gekaufte Tombola und auch die ersten Zusagen für den Hofball 2014 gibt es schon – die Grabenstätter ließen sich nicht lange bitten. Bis weit nach Mitternacht konnten die Ballgäste dann noch zu den Klängen von „Orange Club“ das Tanzbein schwingen und brachten das Parkett – und die Füße – zum Glühen. Der ein oder andere erkundigte sich gar bei den Bedienungen nach Eis zum Kühlen. 

tj

Quelle: BGland24.de

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