Der Fasching lebt weiter

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In Anlehnung an Kriege amerikanischer Rockerbanden traten "Berni" (Bernhard Hainz) und "John T (Hans Thalhauser) auf.

Gollenshausen - In den Chiemseegemeinden Breitbrunn und Gstadt/Gollenshausen ist der Fasching doch noch nicht tot, wie bereits vorausgesagt.

Im Gegenteil: Vier Ortsvereine von Breitbrunn, Gstadt und Gollenshausen haben zusammen einen unterhaltsamen Faschingsball im Saal des "Chiemseewirts" in Gollenshausen auf die Beine gestellt.

Er zog über 200 zünftig maskierte Besucher auch aus der Umgebung an. Ein Zugpferd war ohne Zweifel die Band "No Exercise", bestehend aus fünf Musiker der Blaskapelle Großkarolinenfeld.

Dabei hatte es in der Vorbereitung für die Faschingszeit gar nicht so gut ausgesehen. In der Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins wurde bekannt gegeben, dass es im Jahr 2010 keinen Vereinsball mehr in Breitbrunn gibt. Als Grund wurde die immer weiter zurückgehende Besucherzahl genannt. Auch die Feuerwehr hält den traditionellen Feuerwehrball am Ostersonntag nicht mehr ab. In Gstadt gibt es schon sei längerer Zeit keinen Vereinsball mehr, ebenso wenig in Gollenshausen.

Der Fasching in den Gemeinden Breitbrunn und Gstadt/Gollenshausen soll aber nicht ganz sterben, sagten sich die die Feuerwehren Breitbrunn und Gstadt, der Trachtenverein "D'Chiemseer" sowie die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Gollenshausen. Unter tatkräftiger Mithilfe des "Chiemseewirts" wurde ein gemeinsamer Faschingsball organisiert und der Erfolg gab ihnen echt.

Die Faschingsgaudi am Faschingssamstag ein durchschlagender Erfolg. Rund 200 verwegen maskierte Besucher aller Altersgruppen strömten in den faschingsmäßig sehr schön hergerichteten Saal des "Chiemseewirts". Die Band hatte auch für jeden die passende Melodie auf Lager und die Tanzfläche wer immer vollgefüllt.

Richtigen Spaß hatten die Besucher mit zwei Einlagen. Die Aktiven des Trachtenvereins spielten nach der Fernsehserie "Dingsda". Die Bürgermeister Hans Thalhauser von Breitbrunn, Bernhard Hainz von Gstadt und die Vereinsvorstände Klaus Pfaffelhuber und Stephan Lindner von den Feuerwehren Breitbrunn und Gstadt, Stefan Obinger vom Trachtenverein und Peter Gartner vom Veteranenverein durften mitraten.

Die zweite Einlage bot der Trachtenverein mit Feuerwehrbeteiligung. Gespielt wurde ein zünftiger Bandenkrieg der Rocker zwischen den Gemeinden Gstadt mit "Berni" (Bernhard Hainz) und "John T (Hans Thalhauser) in Anlehnung an Kriege amerikanischer Rockerbanden wie Hells Angels und Bandidos.

th/Chiemgau-Zeitung

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