Faschingsspringen im "Skiflug-Zentrum"

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Ruhpolding - Eine Veranstaltung der etwas anderen Art konnte man am Westernberg besuchen. Beim lustigen Faschingsspringen in Ruhpolding ging es nicht nur mit Skiern die Schanze hinab.

Als Garanten für gute Laune und Faschingsgaudi in Ruhpolding haben die "Wetzstoana" um ihren Präsidenten Ludwig Schuhbeck ein Faschingsspringen organisiert. Und da so ein aufregender Sprungwettbewerb viel Mut und Kraft erfordert, trafen sich die Athleten mit ihren Fans zunächst im Kurpark zu einem musikalischen Frühschoppen mit der Rauschberger Trachtenkapelle zur Stärkung, ehe sich der lange Zug mit den lustig Maskierten durch den Ort in die Skiarena bewegte.

Dort wurde auch prompt das Olympische Feuer entzündet, die gestrengen Weiten- und Punkterichter bezogen am Aufsprunghügel Position und Anderl Hofmann kommentierte in seiner unnachahmlichen Art den Probedurchgang und die beiden Wertungssprünge. Was sich da alles über den Bakken wagte, war schon erstaunlich, auch wenn sich mancher Teilnehmer "verwachst" hatte und bereits auf dem Schanzentisch ein jähes Ende fand.

Faschingsspringen im „Skiflugzentrum“

Nicht nur Spezialspringer mit allen möglichen Sprungausrüstungen waren zu bewundern, sogar ein springendes Sofa, ein fliegender Teppich und eine rasante Meeresinsel stürzten sich in die Tiefe. Dass am Schluss die "Gamsbluat Musi" als eindeutiger Sieger der fordernden Sprungdisziplin hervorging war letztlich zweitrangig, denn die Gaudi stand bei allen Teilnehmern und Zuschauern im Vordergrund und die setzte sich beim Ausklang in der "Leita Stub'n" fort, wo die "Absoluten" mit ihrer Musik für Stimmung sorgten.

hbw/Chiemgau-Zeitung 

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