Gardetreffen: Zeitreise in die Antike

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Die „Veitsgroma Zunft Traunstein“ heizte den Besuchern ordentlich ein.

Grabenstätt – Das Gardetreffen der Grabenstätter Faschingsgarde und des TSV Grabenstätt stand unter dem Motto „Rom – Circus Maximus“ - und war ein voller Erfolg!

Garden aus nah und fern ließen sich den „geschichtsträchtigen“ Faschingsauftakt nicht entgehen und beeindruckten die Zuschauer in der voll besetzten Turnhalle Erlstätt mit choreografischen und sportlichen Höchstleistungen.

Gardetreffen in Erlstätt

Eine besondere Ehre wurde dem Grabenstätter Kinderprinzenpaar Sarah I. und Florian I. (Sarah Herrmann und Florian Bichler) zuteil, denn es bekam von den befreundeten Faschingsgarden und -vereinen aus Traunstein, Chieming, Kammer, Teisendorf, Waging, Berchtesgaden, Trostberg und Tittmoning Orden überreicht. Der Erste Vorstand des TSV Grabenstätt, Roman Metzner, führte als Imperator gemeinsam mit der Ersten der Faschingsgarde Grabenstätt, Römerin Gabi Zaiser, unterhaltsam durch das vierstündige aber kurzweilige Programm.

Den Auftakt machte die „Veitsgroma Zunft Traunstein“. Nach rhythmischen Sambaklängen tanzten deren Mitglieder in den Traunsteiner Stadtfarben und heizten den Besuchern ordentlich ein. Ihr Prinzenpaar Corina I. und Christian II. legte eine gekonnte Walzereinlage aufs Parkett. Da die „Faschingsfreunde Blau-Weiß-Kammer“ um das Prinzenpaar Caro I. und Markus I. noch einen anderen Termin wahrnehmen mussten, wurde ihr Garde- Auftritt vorverlegt.

Zunächst hatte aber die Kindergarde Grabenstätt unter der Leitung von Stephanie Steinberger ihren mit Spannung erwarteten Auftritt. Als kleine Eskimos verkleidet begaben sich die „Youngster“ auf ein sehenswertes „Antarctica-Abenteuer“ im ewigen Eis und zogen die Zuschauer schnell in ihren Bann. Leiterin Steinberger hatte die Kostüme des Kinderprinzenpaares genäht. Bevor es in die erste Pause ging, überzeugten die „Faschingsfreunde Chieming“ um ihr Prinzenpaar Magdalena I. und Florian I. mit ihrem Programm „Memories“.

Es folgte die mit Spannung erwartete künstlerische Darbietung der Faschingsgarde Grabenstätt um ihre Trainerin, Choreografin und Darstellerin Alexandra Zaiser. Mit akrobatischen Hebefiguren und beeindruckenden Aufstellungen eroberten die als römische Gladiatorinnen gewandeten Grabenstätter Gardemädchen und ihre vier starken männlichen Begleiter umgehend die Herzen des Publikums. Ihre aufwendigen Kostüme hatte die Faschingsgarde größtenteils selbst aus erworbenen Einzelteilen zusammengestellt. Seit August sei intensiv für die neue prunkvolle Bühnenshow „Rom - Circus Maximus“ geprobt worden, betonte Gabi Zaiser. Mit stehenden Ovationen wurde die Garde verabschiedet.

Dann kam „Sing Sang Teisendorf“ an die Reihe. Ungeduldig und sicherlich auch ein wenig aufgeregt hatten die rot gekleideten Teisendorfer Nachwuchsgardisten ihrer Premiere entgegengefiebert und sie am Ende mit Bravour bestanden. Vor der zweiten Pause glänzte der Waginger Faschingsverein „SoHalunke“ mit einer einprägsamen „Nixenshow“.

Der dritte und letzte Teil des Gardetreffens wurde von der Faschingsgilde Berchtesgaden und ihrem Prinzenpaar Carina I. und Peter III. eingeleitet. Ein weiterer Höhepunkt war der mitreißende Auftritt der Garde „Die Elfer Trostberg“. Deren Darsteller traten als griechische Götter in Erscheinung und begeisterten mit einer eindrucksvollen Bühnenshow.

Nachdem der Faschingsclub Tittmoning das stimmungsvolle Thema „Maskenball“ zum Besten gegeben hatte, wartete auf die Besucher eine weitere Premiere. Mit der „Powergroup“ der Tanzschule Giebel, die eine fetzige Hip-Hop-Einlage auf den Hallenboden zauberte, sorgte erstmals eine Nicht- Faschings-Garde für Furore. Am Ende war es wieder den Faschingsfreunden Blau- Weiß-Kammer vorbehalten, die Veranstaltung mit einer glanzvollen „Schwarzlichtshow“ ausklingen zu lassen. Für die „erzählte“ Geschichte der drei Musketiere verließen Darsteller und Zuschauer kurzerhand das antike Ambiente und tauchten ein in die Zeit des französischen Sonnenkönigs Ludwig XIV.

Bürgermeister Georg Schützinger dankte der Faschingsgarde Grabenstätt und dem TSV Grabenstätt für die geleistete Arbeit. Für die Bühnentechnik zeichneten sich Thomas Watzl und Hans Zaiser verantwortlich.

mmü/Chiemgau-Zeitung

Zurück zur Übersicht: Fasching

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser