"Weibsvolk" außer Rand und Band

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Ampfing - Außer Rand und Band tanzten und feierten die Gäste der Katholischen Frauengemeinschaften des Pfarrverbands Ampfing am Donnerstag.

Die Vorsitzende der Frauengemeinschaft Zangberg, Rosa Girschule, konnte viele Damen und auch einen Herrn mit Pfarrer Martin Ringhof, begrüßen. Gleich zu Beginn zog es die Tanzlustigen auf die Tanzfläche und kräftig wurde das Tanzbein zu den Rhythmen der Band „Subway Strings“, geschwungen.

Volle Tanzflächen gab es den ganzen Abend über und auch Pfarrer Martin Ringhof, ließ nur wenige Tanzrunden aus. Bestens bekannt ist der Frauenfasching in Ampfing für seine lustigen Einlagen. Hier machten den Anfang die Gastgeber aus Zangberg. Unter den Titel “Etwas was die ganze Welt bewegte, Yvonne eine Kuh außer Rand und Band“ fuhr im Anhänger gezogen- von einem Mini Traktor, wie kann es auch anders sein Kuh Yvonne in den Saal ein. Die ganze Geschichte um die Jagd nach Yvonne wurde dem begeisterten Publikum, zum Besten gegeben. Mit außergewöhnlichen Ideen kommen auch jedes Jahr die Damen aus Rattenkirchen. Geheimnisvoll bauten sie mit viel Aufwand auf der Tanzfläche eine kleine Bühne auf.

Weiberfasc​hing in Ampfing

Als der Vorhang aufgezogen wurde kamen fünf kleine Männer zum Vorschein. Die Männer wurde jeweils von zwei Damen gebildet- wobei eine ihre Hände als Füße zur Verfügung stellte und die andere mit ihren Armen und Kopf, ein Gesicht dem kleinen Kerl, verpasste. Gezeigt wurde unter anderem ein Kong Fu Kampf oder der grazile Tanz eines Balletts. Die Aufführung brachte den Saal zum Toben und so war es nicht verwunderlich das die Rattenkirchner nicht ohne noch eine Zugabe zu geben, wieder entlassen wurden. Mit lautem Gescheppere, zog die Damenabordnung aus Stefanskirchen als „Agrariar Drums“ in den Saal. Mit außergewöhnlichen Musikinstrumenten heizten sie den Anwesenden so richtig ein und kurzerhand wurde der Saal zur Generalprobe für das Faschingskranzl des Schützenvereins 1925 Stefanskirchen, genutzt. Unter Anleitung des Konzertmeisters kamen Plastikkanister, Milchkannen, Waschbrett, Wäschestampfer, Blechwärmflasche und zwei Holzhocker als Musikinstrumenten zum Einsatz.

Gekonnt gaben die Musiker die Ungewöhnliche Version von „Highway to Hell“ und „Hang on Sloppy“ zum Besten. Den Abschluss der Einlagen bildeten die Ampfinger Kirchenmäuse. Die Mäuse erzählten aus ihrem Alltag in der Kirche und so kamen verschiedene Geheimnisse - vom neuen Pfarrer, über dem Gemeindereferenten und auch über den Ampfinger Bürgermeister, ans Tageslicht. Mit Polonaise und verschiedenen Schunkelliedern ging wieder ein rundum gelungener Weiberfasching- der sich jedes Jahr immer größerer Beliebtheit erfreut, zu Ende.

Stn / Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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