Wasserburg ganz jeck: Bälle, Masken und ein Zug

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"Hurra, noch gut vier Wochen Narrenfreiheit" könnte die Gardistin schwungvoll jubeln. Und bis zum Aschermittwoch ist in der Stadt noch einiges geboten. Foto Stuffer

Wasserburg - Wasserburg ist als Faschingshochburg nicht mit Köln oder Mainz zu vergleichen. Doch heuer hat man zu bieten als im Vorjahr: Schließlich regiert seit dem "Badriazzo", dem offiziellen Auftakt in die närrische Zeit, erstmals seit 2005 wieder ein Prinzenpaar.

Heuer schlängelt sich außerdem der Faschingszug durch die Altstadt. Diejenigen, die beim "Badriazzo" das Tanzfieber gepackt hat, können beim Ehemaligenball des Verbandes für landwirtschaftliche Fachbildung erneut das Tanzbein schwingen. Die Traditonsveranstaltung findet am Donnerstag, 21. Januar, ab 20 Uhr in der Badria-Halle statt. Es spielt die "Rieder Musi" auf. Das Unterhaltungsprogramm bestimmen Auftritte der Showtanzgruppe "Members of Dance" und die Studierenden der Landwirtschaftsschule Rosenheim.

Beschwingt geht es weiter beim Schützenball am Samstag, 30. Januar. Die Schützenbrüder Wasserburg laden um 20 Uhr auf den Tanzboden des Huberwirts am Kellerberg ein. Es spielt die Band "Francesco-Blue". Schützenkönige mit Amtskette zahlen keinen Eintritt.

Auch die Maurer-Zunft mag's närrisch: Sie lädt am Samstag, 30. Januar, um 20 Uhr zum Faschingskranzl in das Hotel Paulaner ein. Drei Musikanten spielen zum Tanz auf. Stimmung garantieren lustige Showeinlagen. Die ausgefallensten Masken werden prämiert.

Beim Tanzabend "Gaudiavola", den am Samstag, 30. Januar, die Stadtgarde veranstaltet, ist Maskierung Pflicht. Natürlich tritt bei diesem Faschingsabend in der Badria-Halle die Truppe mit ihrem neuen Programm "Spiel in die Vergangenheit" auf. Auch das Prinzenpaar, Irmi I. vom Zwergenzirkus und Axel I. vom Reich der japanischen Kutschen, macht seine Aufwartung.

Der Tanznachwuchs rockt danach beim Kinderkuglball der Stadtgarde am Sonntag, 31. Januar, ab. Ab 14 Uhr übernehmen in der Badria-Halle Indianer, Cowboys, Prinzessinen und Hexen das Zepter. Außerdem treten die "Tanzstrolche" auf.

Ausgelassen geht es alljährlich am "unsinnigen Donnerstag" (UDo) in der Altstadt zu. Am 11. Februar startet um 18 Uhr im Festzelt Am Gries das Faschingstreiben, das sich in den Gassen und schließlich Wirtshäusern fortsetzt. Barbetrieb mit Live-Musik gibt es in der Herrengasse und in der Hofstatt. Auch am Faschingssamstag, 13. Februar, wird hier kräftig gefeiert.

Die "Lederer-Gmoa" setzt das närrische Tun am Sonntag, 14. Februar, mit dem großen Faschingsumzug fort. Der "Gaudiwurm" zieht sich vom Max-Emanuel-Platz über die Tränkgasse, die Salzsenderzeile und Hofstatt in die Ledererzeile, Weberzipfel, Bahnhofstraße bis zum Bahnhof und wieder zurück Richtung Gries. In der Hofstatt gibt es von 11 bis 17 Uhr Musik und Stärkungen. Hier stellt die "Lederer-Gmoa" die Zugteilnehmer vor.

Am Faschingsdienstag, 16. Februar, können die Narren noch einmal kräftig auftrumpfen: Um 11.30 Uhr tritt im Rathaus ein letztes Mal die Stadtgarde mit Prinzenpaar auf. duc

Quelle: rosenheim24.de

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