Viele Besucher erfreuten sich an gelungenem Faschingsausklang

Große Gaudi beim Waginger Faschingsumzug

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Die Narren begeisterten mit ausgefallenen Kostümen.

Waging an See - Am Faschingsdienstag stand Waging wieder ganz im Banne des Faschingszuges.

29 Wägen und gut 30 Fußgruppen waren gekommen um an dem bunten, lustigen und lauten Zug durch die Gemeinde teilzunehmen. Für den musikalischen Part sorgten zahlreiche Musikkapellen, die im Zug mitgegangen sind, viele davon originell verkleidet. Wie immer säumten tausende Besucher den Party-Zug, bestaunten die fantasievollen Kostüme und den ideenreichen Aufbau der Motorwägen und feierten kräftig mit. 


Dass dabei viele maskiert kamen, hat die Gaudi noch verstärkt. Die Kinder sammelten fleißig Süssigkeiten, die die Narren aus dem Zug großzügig verteilten. 

Waginger Faschingsumzug am 25. Februar

 © Monika Konnert
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Pünktlich um 14 Uhr gings los. Angeführt von den Waginger Nachwuchs-Schnalzern, setzte sich der Zug am Festplatz in Bewegung und schlängelte sich langsam durch den Ort. Mit dem Faschingsmarsch führte die Waginger Faschingsmusi den Zug an. Dahinter fuhr der sehr gut gelungene Faschingswagen der Waginger So-Halunke, der ganz im Sinne des Mottos „Wilder Westen“ mit Saloon und rauchendem Tipi ausgestattet war. 

Es folgten Saloondamen, Westernhelden und Schamaninnen, alle in tollen Kostümen. Auch der Kindergarten Waging war getreu dem Faschingsmotto im Indianerlook erschienen ebenso wie die Weidacher Weiber oder der Teisendorfer Sing-Sang Verein, der mit Salonwagen sowie kinder- und Erwachsenengarde angereist war. Auch Garden aus Tittmoning, Kammer, Traunstein waren gekommen mit und ohne Prinzenpaar. 

Die von den Fussgruppen dargestellten Themen waren bunt gemischt und sehr originell. Thematisiert wurde unter anderem das „regionale Superfood“, produziert rund um den Waginger See, die Nöte der Bauern, die Sendung „Landfrauenküche“, das Wirtshaussterben, weshalb eine Gruppe Waginger ein mobiles Wirtshaus mitgeführt haben. 

Eine besondere Idee hatten die Feichtner Fegerl. Mülltrennung ist für sie passé, im Gegenteil, sie zogen das Plastik im wörtlichen Sinne an . Die Mülltonne blieb leer. Komplett verhüllt kamen die Waginger Krümmelmonster daher. Die Teisendorfer kleine Faschingsgesellschaft (TKKG) ließ wertvolle Gemälde lebendig werden und hatte auch eine Putzfrau dabei, die den Staub von den Rahmen wischte. 

Auch die Wägen hatten aktuelle Themen aufgegriffen, darunter Klimawandel und Fridays for future, den ewigen Flughafen Berlin und den Brückenbau in Traunstein. Eine Top-Stimmung verbreiteten die Musikantinnen und Musikanten, ebenfalls originell verkleidet. So präsentierte sich die Musikkapelle Otting ganz mexikanisch und hatte auch eine Mauer dabei, die immer wieder geöffnet wurde. 

Nach dem Umzug haben die Narren und Zuschauer noch lange gemeinsam auf dem Marktplatz gefeiert und die närrische Zeit mit viel Gaudi ausklingen lassen.

Monika Konnert

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