Gehaltsrechnung

Genau so viel müssen Sie jetzt verdienen, um im Alter genug Geld zu haben

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Der Mindestlohn in Deutschland beträgt aktuell 8,84 Euro. Doch das reicht bei weitem nicht aus, wenn man fürs Alter vorbauen möchte.

Altersarmut – das Wort macht vielen Deutschen Angst. Kein Wunder, fällt das Rentenniveau immer weiter ab. Erfahren Sie, wie viel Sie verdienen müssen, um nicht arm zu werden.

Das Bankkonto ist fast leer, dabei ist der Monat noch nicht einmal ganz rum. Das ist für manchen kaum vorstellbar. Doch für viele Rentner in Deutschland ist das bittere Realität. Besonders Frauen sind hierzulande gefährdet – haben sie doch ihre Karrieren oder Berufe für die Familie geopfert.

2.100 Euro und mehr: Bei so viel Gehalt bleiben Sie von der Altersarmut verschont

Doch wer kaum oder gar nichts in die Rentenkasse einzahlt, der muss wohl später mit finanziellen Engpässen rechnen. Und laut einer Studie soll die Altersarmut weiter stark ansteigen. Daher macht es Sinn, sich frühzeitig darüber zu informieren, wie man dem großen Schreckgespenst entgehen kann.

Beziehungsweise, wie viel Sie verdienen müssen, um nicht am Ende ohne jeden Cent dazustehen. Das Nachrichtenportal Focus Online hat die Rechnung gemacht – und das ist das Ergebnis:

  • Ein Arbeitnehmer in Vollzeit, der nie arbeitslos war und im Jahr 2030 oder später in Rente geht, muss sein Leben lang durchschnittlich 2.100 Euro brutto monatlich verdienen, um so gerade nicht in die Altersarmut zu schlittern.
  • Wer hingegen 35 Jahre lang Vollzeit arbeitet und bereits 2.500 Euro brutto pro Monat verdient, kommt besser weg. Er erhält ab 2030 immerhin etwa 700 Euro Rente.

Video: Wie funktioniert unsere Rente?

Erfahren Sie hier, warum sich eine Betriebsrente lohnt und Stiftung Warentest dazu rät.

Altersarmut: Ein Leben lang viel Arbeit, am Ende nur wenig Rente

Da mag sich der ein oder andere denken: Ganz schön wenig! Schuld ist daran unter anderem das sinkende Rentenniveau, das auch die kommenden Jahre einen Abwärtstrend erleben wird. Die Prognose: Bis zum Jahr 2030 soll sie von aktuell 48 auf 43 Prozent des lebenslangen Durchschnittsverdienstes fallen.

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Das Pikante daran: Dagegen sollen die Renten in Zukunft wohl stärker besteuert werden. Laut Focus Online soll der Rentenfreibetrag sogar auf Null sinken. Das bedeutet schließlich im Umkehrschluss: Die gesamte Rente wird steuerpflichtig.

Lesen Sie auch: Deshalb arbeiten immer mehr Rentner auch noch nach der Pension, um sich ein Zubrot zu verdienen. Wie Sie ein Rentenplus erzielen, erfahren Sie hier.

jp

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