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Fahrerlaubnis

Wie viel kostet der Führerschein?

Wollen Sie oder eines Ihres Kinder den Führerschein machen? Wer frühzeitig plant und Preise vergleicht, kann die Kosten für die Fahrerlaubnis so gering wie möglich halten.

Um ein Auto zu führen, benötigt man in Deutschland einen Führerschein. Damit man nach der Volljährigkeit alleine ein Fahrzeug führen darf, muss man eine Führerscheinprüfung ablegen. Diese besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Anders als beispielsweise in den USA ist es hierzulande nicht möglich, eine Fahrerlaubnis ohne den Besuch einer Fahrschule zu erlangen. Denn Sie müssen eine bestimmte Anzahl an Theorie- und praktischen Fahrstunden vorweisen, um sich zur Führerscheinprüfung anmelden zu können.

Bis es also so weit ist, dass man sich selbstständig ans Steuer eines Autos setzen und am Straßenverkehr teilnehmen kann, vergehen erst einmal ein paar Stunden Zeit. Außerdem ist der Führerschein teuer. Wie viel der Führerschein tatsächlich in etwa kostet, bzw. wofür Sie bezahlen müssen und was Sie eventuell an Geld beim Führerschein einsparen können, lesen Sie im Folgenden. Viele Eltern bezahlen den Führerschein für die Kinder. Welche sechs Tipps Ihnen beim Sparen für den Nachwuchs helfen, erfahren Sie hier.

Die Kosten für den Führerschein variieren. Es gibt aber ein paar Tricks, mit denen Sie so wenig wie möglich für die Fahrerlaubnis bezahlen.

Wie viel kostet der Führerschein?

Gerade wenn man den Führerschein als junger Mensch machen und selbst finanzieren muss, steht einem nicht unbedingt viel Budget zur Verfügung. Es lohnt sich in jedem Fall immer, einen Plan zu haben, wie viel der Führerschein in etwa kostet, um nicht von hohen Rechnungen überrascht zu werden. Wie teuer der Führerschein letztlich wirklich ist, lässt sich aber pauschal nicht beantworten, da die Preise sowohl regional als auch von Fahrschule zu Fahrschule variieren. Der Bußgeldkatalog hat jedoch eine Kostentabelle aufgestellt, an der Sie sich grob über die Kosten des Führerscheins orientieren können.

Übersicht über die Kosten der Fahrerlaubnis:

KostenpunktHöhe der Ausgaben* in Euro
Grundgebühr200
Fahrstunden1.500
Lernmaterialien50
Prüfungsgebühren von Fahrschule und Behörde200
Fahrerlaubnisantrag35
Verschiedenes (Erste-Hilfe-Kurs, mediz. Untersuchungen, Passbilder)40

* Die hier angegebenen Beträge sind lediglich Zirkaangaben, die je nach Region und Fähigkeiten des Fahranfängers bzw. der Fahranfängerin variieren können.

Quelle: www.bussgeldkatalog.org/fuehrerschein-kosten

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

Wie kann man die Kosten beim Führerschein verringern?

Wer ein paar Ratschläge beachtet, kann eventuell den ein oder anderen Euro – beispielsweise wenn man die praktische oder theoretische Führerscheinprüfung wiederholen muss – sparen. Lieber investieren Sie ausreichend in eine qualitativ hochwertige Fahrausbildung, als zu sparsam zu sein und dann die Prüfung nicht zu bestehen. Eine Führerscheinprüfung zu wiederholen, ist teurer, als ein paar Fahrstunden zusätzlich einzuplanen. Wussten Sie, dass man die Kosten für den Führerschein von der Steuer absetzen kann, wenn dieser für einen Job benötigt wird?

Spartipps des Bußgeldkatalogs:

  • Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Fahrschulen.
  • Lesen Sie sich die Unterlagen der Fahrschule genau durch – ist in der Anmeldegebühr mancher Posten enthalten oder müssen Sie noch einmal draufzahlen?
  • Wenn Sie mit anderen Personen gleichzeitig beginnen, gibt es möglicherweise einen Mengenrabatt.
  • Üben Sie zusätzlich privat auf einem kostengünstigen Verkehrsübungsplatz.
  • Übungsmaterialien für die Theorieprüfung des Führerscheins erhalten Sie in der Bücherei oder im Internet.
  • Bitten Sie Ihren Fahrlehrer bzw. Ihre Fahrlehrerin um konkretes Feedback, woran Sie arbeiten müssen.
  • Die Fahrstunden sollten nah beieinanderliegen, um Routine im Fahren zu bekommen.

Wenn Sie sich unsicher fühlen oder nicht zufrieden sind, können Sie gegebenenfalls auch die Fahrschule wechseln. Die neue Fahrschule wird über die abgeleisteten Fahrstunden unterrichtet, sodass Sie nicht von vorne beginnen müssen. Am besten informieren Sie sich vorab über die Durchfallquoten einer Fahrschule, bevor Sie dort beginnen, den Führerschein zu machen.

Rubriklistenbild: © Lightpoet/Imago

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