Kontinuität wichtig

Großeltern sollten Enkel auch im nervigen Alter nah sein

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Großeltern sollten auch in schwierigen Phasen für ihre Enkelkinder da sein. Foto: Julian Stratenschulte

Sie sind zu laut, zu zickig oder zu wild. Großeltern sind manchmal genervt von ihren Enkeln. Doch sie sollten die Zähne zusammenbeißen und diese Phase mit den Kleinen durchstehen.

Bonn (dpa/tmn) - Enkelkinder sind etwas Großartiges. Aber nicht in jedem Alter kann man so viel mit ihnen anfangen. Den einen fällt das Windelwechseln schwer, anderen sind Kleinkinder eigentlich zu laut, wieder andere haben Probleme mit Pubertierenden.

Sich dann einfach rauszunehmen und nur noch zum Geburtstag auf der Matte zu stehen - davon rät Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) ab. "Wenn man eine Beziehung aufbauen möchte, muss die eine gewisse Kontinuität haben."

Für weniger bedenklich hält sie es, wenn man die Enkel als Paar betreut und sich einer zeitweise etwas zurücknimmt. Es kann sein, dass derjenige, der sich von Anfang an gekümmert hat, dann ein wenig im Vorteil ist. "Aber wenn es sich nicht um eine sehr dominante Person handelt, wird sie sich auch wieder zurücknehmen können, wenn der Partner sich wieder mehr kümmern möchte."

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