Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Regeln beachten

Arbeit für die Konkurrenz auch ohne Vertragsklausel verboten

Ein ausdrückliches Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag ist nicht notwendig. Foto: Jens Schierenbeck/dpa
+
Ein ausdrückliches Wettbewerbsverbot im Arbeitsvertrag ist nicht notwendig. Foto: Jens Schierenbeck/dpa

Arbeitgeber wollen ihr Know-how schützen. Das können sie mit einem Wettbewerbsverbot für Mitarbeiter erreichen. Dabei sollten beide Seiten wissen, welche Regeln für Arbeitsverträge und nachträgliche Verbote gelten.

Freiburg (dpa/tmn) - Ein sogenanntes Wettbewerbsverbot im Job gilt selbst dann, wenn es nicht ausdrücklich im Arbeitsvertrag steht. Anders sieht es nach dem Ende des Vertrags aus.

Das bedeutet, dass Angestellte während eines laufenden Arbeitsverhältnisses nicht für die Konkurrenz arbeiten dürfen, heißt es in der Zeitschrift «Personalmagazin» (Ausgabe 7/2017). Will der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern verbieten, auch nach Ende des Vertrags für Wettbewerber zu arbeiten, muss er das jedoch schriftlich vereinbaren.

Für dieses nachträgliche Wettbewerbsverbot gibt es allerdings Regeln: Erstens darf es maximal zwei Jahre gelten, zweitens muss der Arbeitgeber seinen ehemaligen Angestellten während der Laufzeit des Verbots entschädigen - mit mindestens 50 Prozent des zuletzt gezahlten Gehalts. Umgekehrt darf er aber auch Vertragsstrafen verhängen, wenn sich der ehemalige Mitarbeiter nicht an das Verbot hält.

Kommentare