Leichter Rückgang bei gemeldeten Jobangeboten

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Berlin - Die Unternehmen haben ihre Suche nach Mitarbeitern im Februar etwas zurückgefahren. Das sind die Gründe:

Der Stellenindex BA-X der Bundesagentur für Arbeit (BA) verlor im Vergleich zu seinem Rekordhoch im Januar 4 auf 175 Punkte, liegt damit aber noch 11 Punkte über dem Vorjahr, wie die BA am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Hauptgrund sei die nachlassende Dynamik bei den Neuzugängen gemeldeter Stellen.

Neben der „erstaunlich robusten“ Wirtschaft in Deutschland führt die Behörde drei Gründe für die nach wie vor hohe Nachfrage an: Durch das Beschäftigungsplus der vergangenen Jahre gebe es mehr offene Stellen - durch Erstbesetzungen oder Fluktuation. Unternehmen gelinge es nicht so schnell, Vakanzen wieder zu besetzen. Sie griffen auf der Suche nach Arbeitskräften häufiger auf die Hilfe der BA zurück.

Großen Bedarf hat laut Bundesagentur weiter die Zeitarbeit, gut jede dritte Stelle wird aus diesem Bereich gemeldet. Gesucht werden auch Mitarbeiter im Groß- und Einzelhandel, in der Bauinstallation, der Gastronomie und im Gesundheits- und Sozialwesen.

Aktuell zeige sich in nahezu allen Branchen ein Plus, teilte die BA weiter mit. Es bleibe aber abzuwarten, wie sich die Nachfrage nach Mitarbeitern in den nächsten Monaten entwickle.

Der BA-X basiert auf konkreten Stellengesuchen der Unternehmen und signalisiert deren Einstellungsbereitschaft. In den Index fließen die bei der Behörde gemeldeten ungeförderten Stellen für den ersten Arbeitsmarkt ein sowie Angebote für Freiberufler und Selbstständige und gemeldete Stellen aus der privaten Arbeitsvermittlung. Seinen bisherigen Höchststand hatte der BA-X im Januar 2012 (179 Punkte), seinen tiefsten Wert im Dezember 2004 (96 Punkte).

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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