Interview

Zu wenige Bewerber für die Zeitarbeit: Firmen-Chef über Probleme der Branche

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Zeitarbeitsfirmen haben es schwer, Bewerber zu finden.

Ist Zeitarbeit überhaupt noch zeitgemäß? Der Chef der Kasseler Firma Team-Time erklärt, warum es aktuell zu wenige qualifizierte Bewerber gibt.

Für viele Zeitarbeitsfirmen ist es derzeit schwer, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. "Uns fehlen die Bewerber", sagt Axel Blackert, Geschäftsführer der Kasseler Firma Team-Time, im Interview mit dem Portal HNA. Das liege daran, dass sich der Arbeitsmarkt gewandelt habe. Als Blackert anfing, in der Branche zu arbeiten, waren 14 Prozent der Kasseler arbeitslos. Heute sind es nur noch fünf Prozent. "Wir müssen viel mehr tun, um ausreichend Bewerber zu finden", sagt er.

Doch das ist gar nicht so einfach – der Ruf der Branche ist schlecht. Dabei hat sich laut Blackert einiges getan. Heute gelte gleiche Bezahlung nach neun Monaten oder es werde ein Branchenzuschlag bezahlt. Teilweise gebe es sogar Fälle, in denen Zeitarbeiter mehr verdienen als Festangestellte. 80 Prozent der Zeitarbeiter werden letztlich in eine Festanstellung übernommen. Früher waren es nur 25 Prozent. "Es handelt sich quasi um eine Anstellung auf Probe", erklärt Blackert.

Das ganze Interview lesen Sie bei den Kollegen der HNA.

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