Christkind-Postamt geöffnet: Briefe aus Togo und Texas

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Im Christkind-Postamt in Engelskirchen in der Nähe von Bergisch-Gladbach werden die Wunschzettel der Kindern angeschaut.

Engelskirchen - Das Christkind-Postamt im oberbergischen Engelskirchen hat wieder geöffnet: Bereits tausende Briefe aus aller Welt, sogar aus Texas, Togo oder China, sind in der Filiale eingegangen.

Dabei hat das Christkind dort erst am Montag offiziell wieder die Arbeit aufgenommen. In diesem Jahr wird in Engelskirchen erneut mit einem Rekordergebnis an Weihnachtspost gerechnet.

“Das Christkind hat sich jetzt lange genug auf seiner Wolke ausgeruht, jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln!“, sagte eine Sprecherin der Deutschen Post. Es hat auch keine andere Wahl, denn es gibt wieder viel zu tun in Engelskirchen, einem der beliebtesten Weihnachtspost-Filialen in Deutschland.

Die fleißigsten Briefeschreiber sind immer noch die 5- bis 12- jährigen Kinder. Bereits im Sommer schrieb ein Junge aus Texas: Er brauche dringend eine Ritterrüstung. Aus Togo meldete sich ein Missionar im Auftrag seiner Zöglinge. Die meisten Kinder aus Deutschland wünschen sich Klassiker: Polizeiwagen, Lego-Piraten, Puppenwagen. Aber es sind oft nicht nur materielle Wünsche, sagte die Sprecherin. In fast jedem Brief wünschten sich die Kinder auch Frieden, Gesundheit, eine glückliche Familie oder weiße Weihnachten.

Im vergangenen Jahr landeten 145 000 Wunschbriefe aus 56 Ländern in dem kleinen Örtchen nahe Köln. An manchen Tagen waren es bis zu 10 000. Seit 2008 hat das Christkind-Postamt dort auch eine eigene Postleitzahl (51777 Engelskirchen). Alle bis zum 22. Dezember eingegangenen Briefe will das Christkind noch bis Heiligabend beantworten. Adresse: Christkindpostamt, 51777 Engelskirchen.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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