Kurioser Einsatz für die Münchner Feuerwehr

Betrunkener bleibt in Torgitter stecken - dabei war es offen...

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München - "Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?" Unter dieser Überschrift berichtet die Münchner Feuerwehr von ihrem neuesten kuriosen Einsatz:

Zu einem eher außergewöhnlichem Einsatz wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache am frühen Dienstagmorgen alarmiert, berichtet die Münchner Feuerwehr auf ihrer Facebook-Seite. Kurz vor fünf Uhr hörten Anwohner der Goethestraße Hilfeschreie und meldeten dies der Einsatzzentrale der Polizei. 

Schnell fanden Einsatzkräfte die Ursache des nächtlichen Hilfegesuchs: Ein 22-jähriger Amerikaner wollte von der Goethestraße in einen Innenhof gelangen. Dazu versuchte der stark alkoholisierte Mann durch ein bereits geöffnetes Eisentor aus Gitterstäben zu kriechen. Anfänglich gelang ihm das auch sehr gut, dann jedoch blieb er an der Hüfte stecken. Es ging nichts mehr, weder vor noch zurück. 

Somit mussten die Polizisten die Feuerwehr zur Unterstützung anfordern. Aufgrund der spärlichen Bekleidung des Mannes war er schon sehr stark unterkühlt. Deshalb entschieden sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr für eine gewaltsame Öffnung der Gitterstäbe mittels Rettungsspreizer. Im Nu waren damit die Gitterstäbe aufgebogen und der 22-Jährige befreit.

Gleichzeitig wurde der stark unterkühlte Patient von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik eingeliefert.

mh/Feuerwehr München

Quelle: rosenheim24.de

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