Sterbehilfe: Architekt plant Todes-Achterbahn

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London - Eine Achterbahn, entworfen um Fahrgäste zu töten? Ein Architekt baute bereits ein maßstabsgetreues Modell, um lebensmüden Patienten einen schönen Tod zu bescheren.

"Euthanasia Coaster" nennt sich das Modell, das der litauische Archetikt Julijonas Urbonas entwarf. Die Idee dahinter: Lebensmüde Patienten mit "Eleganz und Euphorie" in den Tod zu schicken. Mit dieser "Sterbehilfe-Achterbahn" soll es möglich sein.

Im Rahmen einer Ausstellung des Trinitiy College in Dublin stellte Urbonas das Projekt vor: Zuerst geht es auf die 510 Meter hohe Spitze - zwei Minuten bräuchte man allein, bis man dort oben angekommen wäre. In dieser Zeit könne man nochmal auf sein Leben zurückblicken, so Urbonas. Wenn man auf dem "drop tower" angekommen ist, geht es steil hinab - es folgen sieben tödliche Loopings.

Mit rund 360 Stundenkilometern schießen die Waggons in den ersten Looping. Um die Passagiere dauerhaft einer Belastung von tödlichen 10 G auszusetzen, hat jeder Looping einen geringeren Durchmesser als der vorherige. Durch die Sauerstoffunterversorgung von Gehirn und Gewebe setzt schließlich der Tod ein.

"Diese Sterbehilfe-Maschine im Design einer Achterbahn soll helfen, Menschen in einer humanen Weise und mit positiven Gefühlen zu töten", erklärt Urbonas den Kern seiner Idee im Video. Er wolle damit aber nicht fürs Sterben werben, sondern lediglich "Stoff für Ideen" liefern. Konkrete Pläne für die Verwirklichung der "Todes-Achterbahn" gibt es noch nicht.

xe/rored

Quelle: rosenheim24.de

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