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In der Filiale oder per Post

D-Mark bei der Bundesbank in Euro tauschen: So geht's

D-Mark-Scheine
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Alte D-Mark-Bestände sind nicht wertlos, sondern können weiterhin in Euro umgetauscht werden.

Manchmal fördert das Aufräumen zu Hause Überraschendes zutage - zum Beispiel alte D-Mark-Restbestände. Diese sind nicht wertlos und können in Filialen der Bundesbank umgetauscht werden. Wie geht das?

Frankfurt/Main - Viele Teenager von heute hatten die D-Mark noch nie in der Hand. Zugleich haben sich 20 Jahre nach Einführung des Euro-Bargeldes viele Menschen noch nicht von den alten Scheinen und Münzen verabschiedet. Diese Bestände sind nicht wertlos, sondern können bei Filialen der Deutschen Bundesbank gebührenfrei und ohne betragliche oder zeitliche Begrenzung zurückgegeben werden.

Wegen der Corona-Pandemie ist für einen Umtausch derzeit jedoch eine Terminvereinbarung nötig. Eine Übersicht zu ihren insgesamt gut 30 Umtauschstellen zwischen Rostock und Freiburg gibt die Bundesbank im Internet. Vielfach gilt für den Besuch der Filialen die 3G-Regel.

Für den Umtausch gilt der amtliche Kurs

Angenommen werden Banknoten der Bank deutscher Länder (BdL) und der Deutschen Bundesbank sowie auf Deutsche Mark oder Pfennig lautende Bundesmünzen. Möglich ist auch ein Umtausch per Post - dafür muss das D-Mark-Bargeld zusammen mit einem online verfügbaren Antrag an die Bundesbank-Filiale in Mainz gesendet werden.

Der amtliche Umtauschkurs beträgt 1 Euro für 1,95583 D-Mark. Der von der Bundesbank festgestellte Mark-Betrag wird zu diesem Umtauschkurs in Euro umgerechnet und der ermittelte Betrag auf die im Antragsformular angegebene Bankverbindung überwiesen.

Bundesbank übernimmt keine Haftung

Sollen mehr als 29 337,45 D-Mark eingereicht werden, was 15 000 Euro entspricht, ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit der zuständigen Filiale notwendig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren Verbraucherinnen und Verbraucher, welche Angaben und Unterlagen zur weiteren Bearbeitung ihres Antrags erforderlich sind. Eine Haftung für Verluste auf dem Postweg übernimmt die Bundesbank nicht. Die Bearbeitung der einzelnen Sendung kann außerdem einige Zeit dauern.

Nach Bundesbank-Angaben waren bis Ende November 2021 insgesamt 12,35 Milliarden Mark (etwa 6,31 Milliarden Euro) noch nicht zurückgegeben. dpa

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