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Renditen von Bundesanleihen steigen wieder

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Die Renditen von Bundesanleihen sind seit Mitte 2016 wieder leicht gestiegen. Foto: Uwe Anspach

Eine Investition in Bundesanleihen könnte sich wieder lohnen. Die Renditen haben sich in den vergangenen Monaten etwas verbessert. Jedoch liegen sie immer noch unter dem Niveau der früheren Jahre.

Berlin (dpa/tmn) - Die Renditen von Bundesanleihen steigen wieder. Lagen sie Mitte 2016 auf einem Tiefstand von 0,1 Prozent, notierten sie nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Banken Mitte 2017 bei 0,3 Prozent. Aktuell rentieren die Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit mit rund 0,6 Prozent.

Ein Grund für die jetzt wieder steigenden Renditen sind nach Angaben des Bankenverbandes die weltweit steigenden Inflationsraten. Wegen des hohen Wettbewerbsdrucks handelt es sich aber nur um einen moderaten Anstieg. Deshalb ist es Unternehmen nur begrenzt möglich, Preiserhöhungen durchzusetzen.

Diese Aussichten für die Teuerungsrate in Deutschland und im Euroraum begrenzen nach Einschätzung des Bankenverbandes auch den möglichen Anstieg der Kapitalmarktzinsen. Zudem wird die EZB die Leitzinsen voraussichtlich noch weit bis in das kommende Jahr hinein unverändert lassen.

Allerdings sind die Renditen der Bundesanleihen von alten Höchstständen noch weit entfernt. Anfang der 1990er lag die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen noch bei 9 Prozent, Mitte 2007 immerhin noch bei 4,2 Prozent und 2011 bei 2,6 Prozent.

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