Symptome und Behandlung

Gestresste Kaninchen können Magengeschwüre bekommen

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Kaninchen brauchen immer genug Heu und Gras zum Knabbern - das schont den Magen. Foto: Jens Schierenbeck/dpa-tmn

Stress schlägt Kaninchen auf den Magen. Sie können sogar ein Magengeschwür entwickeln. Geht es ihnen schlecht, zeigen sie das unter anderem durch Zähneknirschen. Halter sollten dann den Tierarzt aufsuchen und das Umfeld der Kaninchen verändern.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Magengeschwüre äußern sich bei Kaninchen unter anderem durch Zähneknirschen. Betroffene Tiere haben zudem kaum Appetit und fressen wenig. Da sich ihr Zustand schnell verschlechtern kann, sollten Halter die Symptome abklären lassen.

Bei einem Magengeschwür zielt die Behandlung zuerst darauf ab, die Kaninchen zu stabilisieren, sie mit Flüssigkeit zu versorgen und ihre Schmerzen zu lindern, erläutert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte.

Stress ist eine der Hauptursachen für die Entstehung von Magengeschwüren. Halter sollten deshalb darauf achten, die Tiere mit Artgenossen in einem großen Gehege mit genügend Versteckmöglichkeiten zu halten. Das Gehege steht am besten an einem ruhigen Ort, so dass sich die Tiere entspannen können.

Wichtig ist auch, den Kaninchen stets Heu und Gras zum Knabbern zu geben. Dieses Futter schont nicht nur den Magen - das Mümmeln der Halme wirkt auch beruhigend.

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