Actioncam kann klassischen Camcorder nicht ersetzen

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Klassische Camcorder wie das Modell 4K FDR-AX100 der Firma Sony lassen sich zwar nicht an einem Helm oder Fahrzeug befestigen, eignen sich aber für qualitative Aufnahmen. Foto: Britta Pedersen

Populär ist es, seine sportlichen Aktivitäten mit einer Actioncam zu filmen. Sie ist robust und überall schnell montiert. Doch wer etwa Wert auf präzise Kameraeinstellungen legt, ist mit einem klassischen Camcorder oft besser bedient.

Berlin (dpa/tmn) - Eine Actioncam kann einen klassischen Camcorder in aller Regel nicht ersetzen. Denn den Mini-Kameras für Outdoor- und Sportvideos fehlt der Zoom, und sie sind vor allem für die Aufnahme schneller Bewegungen ausgelegt, berichtet die Fachzeitschrift "Video" (Ausgabe 7/15).

Vor einer Urlaubsreise gelte es daher beispielsweise gut zu überlegen, ob nun eher Sehenswürdigkeiten oder die eigenen Wassersport-Aktivitäten im Bewegtbild festgehalten werden sollen.

Professionell wirkende Kamerafahrten auf einem Stativ seien etwa eine Camcorder-Domäne. Außerdem habe diese Kameragattung deutlich mehr Fähigkeiten als Actioncams, insbesondere wenn es um die manuelle Einstellung von Aufnahme- und Bildmodi geht. Inzwischen gibt es auch allwettertaugliche Camcorder in stabilen Gehäusen.

Actioncams sind den Experten zufolge dagegen wahre Zubehörkünstler: In Sachen Befestigung gebe es nichts, was es nicht gibt, egal ob die Cam am Körper, auf Helmen, Haustieren, an Fahrzeugen oder Sportgeräten platziert werden soll. Dadurch seien die robusten Actioncams in der Lage, ungewöhnliche Aufnahmen aus ungeahnten Perspektiven zu liefern.

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