Minister verspricht

BSI soll nach Password-Raub verstärkt werden

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ( BSI) soll Verstärkung bekommen.

Berlin - Bundesinnenminister Thomas de Maizière  (CDU) hat mehr Geld und Personal für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zugesagt.

Das BSI soll verstärkt werden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière  (CDU) will mehr Geld und Personal in das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik investieren. Für eine Verbesserung des Datenschutzessei das aber nicht genug. Man müsse auch mit der Wirtschaft besprechen, wie kritische Infrastrukturen geschützt werden können, sagte de Maizière zum Thema BSI im Inforadio des RBB am Freitag. „Wir brauchen rechtliche Regeln, wir brauchen technischen Schutz, eine Mauer.“ Dazu gehörten auch Datenschutzregeln in Europa.

Minister: Datenschutzniveau nicht absenken

Auf eine EU-Datenschutzreform werden sich die EU-Staaten vor der Europawahl im Mai aber wahrscheinlich nicht mehr einigen. „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit“, begründete de Maizière die langen Verhandlungen. „Wir reden über eine Datenschutzverordnung, die dann in Deutschland unmittelbar geltendes Recht werden würde.“ Das müsse wohl bedacht sein. „Wir wollen nicht, dass über eine europäische Regelung unser hohes Datenschutzniveau abgesenkt wird.“

Auf der BSI-Webseite sicherheitstest.bsi.de können Sie Ihre E-Mail-Adresse überprüfen lassen.

Nach dem Bekanntwerden eines millionenfachen Password-Diebstahls rückte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einigen Tagen in den Brennpunkt. Das BSI informierte die Öffentlichkeit erst mit einer Verzögerung von mehreren Monaten über den Datenklau durch Cyper-Kriminelle. Gleichzeitig schaltete die Behörde eine Website frei, auf der jeder User prüfen lasssen kann, ob seine E-Mail-Konten von dem Cyper-Skandal betroffen sind ist.

Hier können Sie ihren Account prüfen:  sicherheitstest.bsi.de      

dpa/js

Zurück zur Übersicht: Netzwelt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser