Auch Ärzte konnten dem Patienten nicht helfen

Lustunfall in Dresden: Feuerwehr muss bei Penisring Hand anlegen

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Mit diesem Werkzeug konnte die Feuerwehr den Penisring entfernen. 
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Dresden - Am Dienstag, 28. Januar, musste die Dresdener Feuerwehr zu einem äußerst ungewöhnlichen Einsatz in das Uniklinikum ausrücken. Zuvor kam es in dem Gemach eines 46-Jährigen zu einem problematischen Lustunfall. 

Als Feuerwehrmann erlebt man wirklich viel, aber dieser Einsatz war für die Kameraden aus Dresden wirklich nicht alltäglich. Am Dienstagvormittag gegen 11.20 Uhr wurden die Floriansjünger in das Uniklinikum Carl Gustav Carus gerufen. 

Der Grund lässt einen durchaus schmunzeln: Ein 46-jähriger Mann war in die Notaufnahme geeilt, weil er sich einen Penisring über Penis und Hoden gestreift hatte und diesen nicht mehr abbekam. Trotz etlicher Versuche wusste sich der Patient nicht mehr anders zu helfen, als sich professionelle Hilfe in einer Klinik zu suchen. 

Ärzte können Mann nicht helfen - Feuerwehr rückt an

Doch auch den Ärzten vor Ort waren zunächst die Hände gebunden, da die technischen Möglichkeiten des Krankenhauses nicht geeignet waren. Deshalb musste die Feuerwehr anrücken, um den Mann aus seiner beklemmenden Situation zu befreien. 

"Mit einem Multifunktionswerkzeug wurde der ca. 10 Zentimeter große Ring aus Edelstahl in zwei Hälften geteilt. Unter ständiger Kühlung gelang es, den Ring zu entfernen, ohne dass der Patient dabei verletzt wurde", heißt es in einer öffentlichen Mitteilung der Feuerwehr. Der Einsatz bzw. Eingriff war innerhalb eineinhalb Stunden erledigt. 

Am Ende konnte der Patient das Krankenhaus ohne Beschwerden und ohne Penisring wieder verlassen. 

Mit diesem Werkzeug konnte die Feuerwehr den Penisring entfernen. 

Zum Abschluss der Pressemitteilung heißt es noch, dass die Feuerwehr Dresden bereits im Jahr 2018 im Rahmen der jährlichen Fortbildung ein solches Szenario trainiert hatte, um den Umgang mit diesem Spezialwerkzeug und die damit verbundene Feinfühligkeit sowie das filigrane Arbeiten sicher zu beherrschen. Für solch defizile Fälle hält die Feuerwehr Dresden weiterhin entsprechendes Werkzeug bereit.

mz/Feuerwehr Dresden

Quelle: rosenheim24.de

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