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Microsoft

Einbußen nach Sicherheitsupdates unter Windows 7 und 8

Die neuen Sicherheitsupdates für Windows führen zu Leistungseinbußen bei älteren Prozessoren. Betroffen sind Windows 7 und 8 Nutzer mit älteren Intel-Prozessoren. Foto: Marc Tirl
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Die neuen Sicherheitsupdates für Windows führen zu Leistungseinbußen bei älteren Prozessoren. Betroffen sind Windows 7 und 8 Nutzer mit älteren Intel-Prozessoren. Foto: Marc Tirl

Das neuste Sicherheitsupdate von Windows kann bei älteren Systemen und Prozessoren zu Leistungseinbußen führen. Zudem können Antiviren-Programme die notwendigen Updates verhindern.

Berlin (dpa/tmn) - Nachdem Microsoft Anfang des Monats Sicherheitsupdates als Reaktion auf gravierende Sicherheitslücken in Prozessoren bereitgestellt hat, nennt der Konzern Details zu den erwarteten Leistungseinbußen in den Systemen.

In einem Blog-Eintrag schreibt Vizepräsident Terry Myerson, dass vor allem Nutzer von älteren Prozessoren unter Windows 7 und 8 mit Einbußen rechnen müssen. Demnach sind Windows-10-Systeme mit Intel-Prozessoren ab der sechsten Generation (Skylake, Kaby Lake und neuer) nur unwesentlich langsamer - Nutzer würden hier kaum etwas merken. Mit älteren Intel-Prozessoren (fünfte Generation/Haswell) und Windows 10 müssten manche Nutzer teilweise mit Einbußen rechnen. Für die meisten Nutzer von Windows 7 und 8 und älteren Intel-Prozessoren (Haswell und älter) seien die Einbußen deutlich spürbar. Genaue Benchmarks will Microsoft in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Das neueste Sicherheitsupdate kann zudem durch manche Antiviren-Programme verhindert werden. Deswegen werde das Update nur bei Nutzern mit kompatibler Antiviren-Software angeboten, schreibt der Konzern auf seiner Support-Seite. Ist das Sicherheitsupdate vom 3. Januar 2018 noch nicht aufgetaucht, sollten Nutzer den Hersteller ihrer Antiviren-Software konsultieren. Welche Software von Drittanbietern mit dem Update kompatibel ist, teilte Microsoft nicht mit. Der Konzern verwies allerdings auf die eigenen Programme, etwa Windows Defender Antivirus und Microsoft Security Essentials.

Mit dem Januar-Patchday schließt Microsoft 56 Sicherheitslücken, unter anderem für die Browser Edge und Internet Explorer und das Betriebssystem Windows. Kritisch ist vor allem ein Angriffspunkt in Microsoft Office, der nach Angaben des Konzerns derzeit ausgenutzt werde. Dieser werde aber mit dem aktuellen Update geschlossen. Nutzer von Windows und Office sollten die Patches umgehend über die Update-Funktion des Betriebssystems installieren, falls dies nicht automatisch geschieht.

Microsoft infomiert auch über ein kostenloses Windows-10-Upgrade: Auf Hilfstechniken angewiesene Nutzer von Windows 7 oder 8.1 können noch bis zum 18. Januar kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Microsoft hat die Frist dafür, die eigentlich bis zum 31. Dezember 2017 lief, um gut zwei Wochen verlängert. Nutzer, die zur Bedienung etwa Bildschirmlupe, Sprachausgabe oder andere Hilfsmittel benötigen, können das Angebot in Anspruch nehmen. Es ist nicht auf bestimmte Hilfsprogramme beschränkt.

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