Eine Zugfahrt die ist lustig!

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Screenshots von Train Simulator Railworks 2010 (Aerosoft; für PC; keine Altersbeschränkung).

München - Ein Kindheitstraum wird wahr: Jetzt dürfen wir uns alle als Lokführer versuchen. Und zwar im „Train Simulator Railworks 2010“ von Aerosoft für den PC. Die Zug-Simulation im Test:

Die wichtigste Frage gleich zu Anfang: Ist das Spiel auch interessant für den Gelegenheits-Gamer - und nicht nur für Eisenbahn-Fetischisten, die vornehmlich im Keller ihre Modellzüge tuckern lassen? Ja, das ist es! Die Loks in Aktion zu setzen - und vor allem selbst zu steuern - ist wesentlich interessanter, als es anfangs klingen mag. Zumal diese an original Strecken mit echtem Signalsystem und an den realen Bahnhöfen entlangfahren.

Gameplay

Die Landschaften sind allesamt hübsch umgesetzt und auf den Bahnsteigen pulisert das Leben. Überall wuseln Fahrgäste herum und auf den Straßen fahren Autos und Lastwägen. An den Haltestellen werden die Züge mit Kohle oder Containern beladen.

16 verschiedene Lokomotiven können die Spieler über die Gleise steuern. An deutschen Zügen bietet der "Train Simulator Railworks 2010“ eine Dampf-, drei Elektro- und drei Dieselloks.

Die Loks im Spiel sind bis ins kleinste Detail den Originalmodellen nachempfunden: Praktisch jeder Griff, Hebel und Knopf findet sich auch im Spiel. Kein Wunder, dass die Entwickler monatelang an jeder einzelnen Lok gefeilt haben.

Screenshots: Train Simulator Railworks 2010

Screenshots: Train Simulator Railworks 2010

Für Langzeitmotivation sorgen die 50 Szenarien im Spiel. Dabei steuert man seine Loks über reale und fiktive Strecken in Deutschland, USA und Großbritannien. Von den bundesdeutschen Strecken ist die Route Hagen - Siegen im idyllischen Sauerland geboten. Im Vereinigten Königreich tuckert man zwischen Oxford und Paddington umher. In den USA kann man seine Lok über den kalifornischen Cajun Pass steuern. Wem diese Strecken nicht reichen, kann sich über den integrierten World Editor seinen Routen und Szenarien basteln.

Das Spiel ermöglicht eine komplette Handlungsfreiheit: Man kann nach Belieben die Routen abfahren oder bestimmte Aufgaben erfüllen. Zum Beispiel Güter oder Fahrgäste pünktlich befördern. Punktabzüge gibt es unter anderem, wenn man die Türen zu schnell dicht macht und die Fahrgäste draußen am Bahnsteig bleiben.

Für Train-Simulator-Süchtige hat Hersteller Aerosoft auch einiges an herunterladbarem Content ins Netz gestellt. Online kann man sich neue Loks oder Strecken kaufen.

Fazit:

Für Zug-Enthusiasten ist der „Train Simulator Railworks 2010“ ein Muss. Alle anderen sollten unbedingt mal einen genaueren Blick auf das Spiel werfen.

Genre: Simulation

Hersteller: Aerosoft

Für: PC

Altersfreigabe: Keine Altersbeschränkung

Erscheint am: Freitag, 21. Mai 2010

Preis (laut Hersteller): 45,99 Euro

fro

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